Laura Siegemund vermutet hinter diesen Personen aktive Wettspieler, die um ihre Einsätze bangen und Einfluss auf die Matches nehmen wollen.
"Es sind coole Fans hier, Kids, Leute, die die Spiele wirklich unterstützen", sagte Siegemund: "Und dann sind diese Idioten da, die wetten. Das geht über alle Grenzen hinweg, das hat nichts mehr mit Respekt zu tun. Das macht alles kaputt."
Als Spielerin fühle sie sich dadurch unwohl, wenn sie sich auf der Anlage bewege, auf dem Weg zur Umkleide etwa. "Das sind die Leute, die dir auf Instagram schreiben: 'Ich bringe deine Familie um'", sagte die 38-Jährige, "das ist schockierend." Es sei zudem ein spezielles Problem bei diesem Event, "es ist immer nur in Rom so, auf anderen Turnieren nicht."
Siegemund war beim hochdotierten Sandplatzevent im Einzel in der dritten Runde gescheitert. Im Doppel erreichte sie mit der Russin Vera Zvonareva das Viertelfinale und machte anschließend ihrem Ärger Luft.
