"Es macht mich stolz, dass wir nicht nur über das Tempospiel oder über unsere technischen Fähigkeiten ein Spiel entscheiden können, sondern auch über einen Fight und einen gemeinsamen Teamgeist", sagte Trainer Nicolej Krickau und sprach nach der nervenstarken Vorstellung seines Teams von einer "unfassbaren Energieleistung".
Zwar hatten die Füchse Berlin am Donnerstagabend so wenig Treffer erzielt wie noch nie in dieser Bundesliga-Saison, der Ertrag war nur vier Tage nach dem Pokal-Triumph von Köln allerdings maximal. Mit 46:12 Punkten liegt der Hauptstadt-Klub fünf Spieltage vor Schluss nun voll auf Königsklassen-Kurs. Gummersbach, das nach einer Super-Serie von elf Siegen erstmals verlor, ist als Vierter auf drei Punkte distanziert.

Sonderlob für vier Füchse-Profis
Krickau verteilte ein "großes Lob" an Matthes Langhoff und Lukas Herburger, "die sowohl im Angriff als auch in der Abwehr entscheidende Rollen übernommen haben". Auch für die Matchwinner hatte der Däne warme Worte parat. Was Dejan Milosavljev und Mathias Gidsel gemacht haben, sei "absolute Weltklasse" gewesen. Torhüter Milosavljev entschärfte 19 Bälle, Welthandballer Gidsel traf elfmal.
"Nach diesem Wochenende war es eine sehr schwere Woche für den Körper, und auch mental. Wir sind fast auf null Prozent jetzt. Aber ich genieße diese Reise", sagte Gidsel und lenkte den Fokus direkt auf die Champions League, wo Berlin am Donnerstag im Viertelfinal-Hinspiel bei Veszprem HC antritt. "Wir haben ein gutes Momentum, aber Veszprem ist kein Wunschgegner", so der Olympiasieger, Welt- und Europameister. Er erwartet "zwei enge Spiele".
Match-Center: Füchse vs. Gummersbach / Veszprem vs. Füchse
