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"Nicht mehr lange warten": Ferrari-Chef verspricht Updates nach Dämpfer in Baku

Charles Leclerc und Lewis Hamilton sind derzeit im Ferrari nicht konkurrenzfähig.
Charles Leclerc und Lewis Hamilton sind derzeit im Ferrari nicht konkurrenzfähig.REUTERS

Ferrari-Teamchef Fred Vasseur hat seinen Fahrern nach dem Großen Preis von Aserbaidschan baldige Besserung gelobt: Das Team arbeite unter Hochdruck an Updates für den SF-26, um die Performance des Boliden nachhaltig zu steigern.

Charles Leclerc hatte zuvor fehlende Fortschritte der Technikabteilung als Hauptgrund für das schwächere Abschneiden in Baku ausgemacht. Der Monegasse belegte im Rennen den vierten Platz, während sein Teamkollege Lewis Hamilton als Sechster ins Ziel kam. Den Sieg sicherte sich Mercedes-Pilot George Russell.

Dabei sah es zu Beginn des Wochenendes noch vielversprechend aus: Leclerc erkämpfte sich im Qualifying am Freitag einen starken zweiten Startplatz. Im Samstagsrennen fehlte es dem Ferrari jedoch an der nötigen Rennpace. Leclerc fiel bereits nach dem Start auf Rang fünf zurück und war in den Zweikämpfen weitgehend wehrlos. Erst ein Fehler von McLaren-Pilot Oscar Piastri spülte ihn am Ende auf Platz vier. Auch Hamilton blieb als Sechster deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Ferrari wusste von Problemen

Das größte Sorgenkind der Scuderia bleibt der Topspeed auf den Geraden. Hinzu kommen anhaltende Probleme, die Reifen in das optimale Temperaturfenster zu bekommen. "Ehrlich gesagt waren wir überrascht, nach dem Qualifying in der ersten Startreihe zu stehen, da die Strecke den Motor extrem fordert. Ein solches Ergebnis hatten wir nicht erwartet", gestand Vasseur.

"Wir wussten aber auch, dass wir selbst von Rang zwei aus in den ersten Runden und bei Safety-Car-Restarts zu kämpfen haben würden. Und genau so ist es gekommen."

Der Franzose betonte, dass Leclerc und Hamilton mit den Plätzen vier und sechs das absolute Maximum aus dem Auto herausgeholt hätten. Die fehlende Leistung auf den Geraden ziehe sich schon durch die gesamte Saison und zwinge das Team dauerhaft zu aerodynamischen Kompromissen.

Vasseur: "Nicht mehr lange warten"

Mit Blick auf die kommenden Aufgaben gibt sich Vasseur dennoch optimistisch – auch weil die nächsten Kurse dem Auto besser liegen sollten: "Wir wollen wieder voll angreifen. Beim Chassis liegen die Teams eng beieinander. In diesem Bereich lassen sich Fortschritte deutlich schneller erzielen als beim Motor – genau das ist unser Plan."

Auf die verständliche Forderung von Leclerc nach schnellen Fortschritten entgegnete der Teamchef abschließend optimistisch: "Darauf wird man nicht mehr lange warten müssen."

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