Der Trainer der Kölner gebe alles, "aber nichts ist gut genug, und dann wird er ausgepfiffen, dann wird er angefeindet", sagte Rose: "Das mit nach Hause zu nehmen, das ist schon ein Brett." Auch bei seinem Ex-Klub Leipzig habe er angesichts der medialen Berichterstattung das Gefühl, "dass der Daumen gesenkt ist". Für die betroffenen Trainer sei das "natürlich kein angenehmes Gefühl".
Rose in Leipzig "Stück" seine "Leichtigkeit verloren"
Rose fordert deshalb einen respektvolleren Umgang mit seinen Kollegen. "Es ist ein privilegierter Job, aber es ist auch ein Job mit großem Druck", sagte der 50-Jährige, der sich insgesamt mehr Verantwortungsgefühl und Nachsicht im Umgang wünscht.
Dabei verwies er auch auf seine eigenen Erfahrungen. "Die letzten Monate in Leipzig haben mit mir schon auch was gemacht. Das haben Freunde gesehen, das haben alle gesehen", sagte Rose: "Ich habe gekämpft. Ich habe wahrscheinlich auch ein Stück weit meine Leichtigkeit verloren."
Diese hat Rose in Bournemouth, das zuletzt mit vier Siegen in Folge - darunter 3:0-Erfolge gegen die AC Mailand und Manchester United - glänzte, inzwischen wiedergefunden. Mit den Cherries rangiert er in der Premier League nach acht Spielen auf Tabellenplatz 13.
