Auch der Gesamtführende befeuerte beim Start der Alpenetappe am Donnerstag entsprechende Gerüchte. Tadej Pogacar erschien in Voiron mit einer schwarzen Rennhose zum Gelben Trikot.
Dies hatte er seit vier Jahren nicht mehr so praktiziert. Medien spekulieren, dass die Wahl der Hose ein Hinweis auf Magen-Darm-Probleme sein könnte.
"Die Stimmung bei Tadej und den anderen ist gut", versuchte Teamchef Mauro Gianetti vor dem Etappenstart die Gerüchte aus dem Weg zu räumen.
Auch dem Briten Adam Yates, der am Mittwoch unter erheblichen Magenproblemen gelitten hatte, gehe es wieder gut. Ihn habe man beim Essen und im Mannschaftsbus isoliert.
Start der 18. Etappe wirft Fragen auf
Beim Teamkollegen Tim Wellens klang dies aber etwas weniger zuversichtlich. "Adam fühlt sich nicht besonders gut, und mir geht es auch nicht besonders gut", sagte der Belgier: "Ich habe Halsschmerzen, Schleim und fühle mich einfach nicht fit. Aber mehr als die Hälfte unserer Mannschaft ist nach wie vor in Topform." Der Kölner Nils Politt sprach in der ARD von "Schadensbegrenzung", um die es für das Team am Donnerstag gehe.
Die ersten Eindrücke aus dem Rennen deuteten sehr wohl auf Probleme hin. Wellens, sein Landsmann Florian Vermeersch sowie der US-Amerikaner Brandon McNulty ließen sich sofort ins Gruppetto zurückfallen. Untypisch für die sonst so starke und offensive Mannschaft.
Der sonst so bergstarke McNulty konnte schließlich selbst das Tempo der Schlussgruppe nicht halten und stieg rund 40 km vor dem Ziel aus. Yates wiederum fuhr lange bei Chef Pogacar mit.
Tour de France 2026
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