Tatjana Maria war erst im Halbfinale an der späteren Turniersiegerin Marta Kostyuk (Ukraine) gescheitert, nahm dennoch ihr bestes Ergebnis der Saison mit.
Die deutsche Nummer bleibt weiterhin Laura Siegemund, die Rang 47 belegt und damit als einzige Deutsche in den Top 50 notiert ist. Die Hamburgerinnen Eva Lys (72.), Tamara Korpatsch (99.) und Ella Seidel (100.) folgen.

Auch aus österreichischer Sicht gibt es gute Neuigkeiten. Die 18-jährige Lilli Tagger freut sich über ihr bisheriges Karreierehoch. Die Osttirolerin ist aktuell Nummer 91 der Welt. Anstasia Potapova, die ebenso wie SInja Kraus (104.) in der Madrid-Qualifikation an den Start, bleibt als 56. die bestplatzierte ÖTV-Spielerin. Julia Grabher, die ihr Ticket für das Hauptfeld beim WTA-1000-Turnier bereits sicher hat, rutschte vorläufig auf Platz 107 ab.
Unangefochtene an der Spitze liegt Aryna Sabalenka, wenngleich Elena Ryabkina ihren Rückstand auf die Belarussin durch den Turniersieg in Stuttgart reduzieren konnte.

ATP-Ranking: Rublev & Cobolli klettern
Bei den Männern gab es keine größeren Verschiebungen. Alexander Zverev belegt nach seinem Halbfinal-Aus in München gegen den Italiener Flavio Cobolli weiter Rang drei hinter Jannik Sinner (Italien) und Carlos Alcaraz (Spanien).

Nennenswerte Sprünge machten Barcelona-Finalist Andrey Rublev, für den Russen geht es drei Plätze nach oben auf Rang 12. Knapp dahinter folgt Cobolli, der sich nach dem Einzug ins Endspiel von München wieder auf Platz 13 zurückkehrt, was einen persönlichen Bestwert bedeutet.
Daniel Altmaier (55.), Yannick Hanfmann (60.) und Jan-Lennard Struff (81.) sind ebenfalls in den Top 100 vertreten. Weiter geht es für die deutschen Tennisprofis in dieser Woche beim kombinierten Event in Madrid.
Bestplatzierter Österreicher ist Sebastian Ofner, der sich auf Rang 83 verbessert hat. Dank diverser Absagen ist der Steirer in Madrid direkt ins Hauptfeld gerutscht. Dahinter folgt Filip Misolic (111.), der sich aktuell von einer Fußverletzung erholt.
