Alexander Zverev schied in Rom bereits im Achtelfinale aus. Gegen Luciano Darderi wirkt der 29-Jährige insbesondere im dritten Satz völlig kraftlos.
Nach einem starken Start vergab der Weltranglistendritte im hochspannenden Tiebreak des zweiten Satzes vier Matchbälle und verlor 6:1, 6:7 (10:12), 0:6. Er muss somit weiter auf seinen ersten Titel in dieser Saison warten.
Nach der Partie kritisierte er die Bedingungen auf dem Court in Rom scharf: "Um ehrlich zu sein, das ist der schlechteste Platz, auf dem ich je gespielt habe. Junioren, Profis, Future, Training – ich habe noch nie auf einem Platz gespielt, dessen Zustand so schlecht ist."
Match-Center: Darderi vs. Zverev
Teilnahme am Turnier im Hamburg fraglich
Zverev übte sich aber auch in Optimismus. "Ich kann mich ausruhen und 100 Prozent fit werden für die French Open", sagte er. Das Grand-Slam-Turnier beginnt am 24. Mai.
Der Weltranglistendritte sprach davon, dass er nun "fast zwei Wochen" Zeit bis zu seinem nächsten Match habe – dabei hat er eigentlich einen Auftritt bei seinem am Samstag beginnenden Heimturnier am Hamburger Rothenbaum geplant.
Es gebe – Stand Dienstagabend – jedoch "keinen Anruf und keine Absage" von Zverev, hieß es von Hamburger Turnierseite auf SID-Anfrage. So oder so: Er hoffe, er könne die freie Zeit "nutzen", sagte Zverev.
Es wäre nicht das erste Mal, dass Zverev wegen eines Grand Slam ein Turnier in Deutschland auslässt. Vor zwei Jahren etwa verzichtete er nach seiner Niederlage im French-Open-Finale gegen Carlos Alcaraz auf einen Start am Stuttgarter Weißenhof. Nun deutet alles darauf hin, dass Zverev sich diesmal vor dem Sandplatz-Spektakel in Roland Garros eine Verschnaufpause gönnt.
