Aktuelle Highlights
WTA Guadalajara, 1. Runde
Endstand: Tatjana Maria vs. Taylor Townsend - 7:6(0) 3:6 2:6
WTA Sao Paulo, 1. Runde
Nicht vor 18:00 Uhr: Eva Lys vs. Gabriela Ce
Tennis-Tracker LIVE
DIENSTAG, 15. SEPTEMBER
11:27 Uhr - Eva Lys hatte in den vergangenen Monaten wenig Glück. Bei den Australian Open zog sie sich einen Sehnenriss im Knie zu, auf ihre zwei Monate andauernde Pause folgten weitere Rückschläge. Erst fünf Siege – bei fünfzehn Niederlagen – hat die 24-Jährige auf der WTA-Tour im laufenden Kalenderjahr gefeiert.
Das nächste Ziel von Lys ist es, sich wieder stabil in den Top 100 der Weltrangliste zu halten. Sie rechnet damit, erst im kommenden Jahr wieder voll angreifen zu können – wobei ihr auch ein Umzug nach Monte Carlo helfen soll. Das milde Klima an der Côte d’Azur könnte ihr auch dabei helfen, ihre rheumatische Autoimmunerkrankung in Schach zu halten.
Heute ist sie in Sao Paulo gegen die brasilianische Wildcard-Inhaberin Gabriela Ce gefordert. Die Chancen auf ein Weiterkommen stehen aus Sicht der Deutschen keinesfalls schlecht.
10:38 Uhr - Auch nach seinem zweiten Grand-Slam-Titel verstummt die Kritik an Alexander Zverev nicht völlig. Dass der gebürtige Hamburger in diesem Kalenderjahr erst zwei Siege gegen Top-10-Profis gefeiert hat, wirft bei einigen Kritikern Fragen auf. Nun nimmt ihn aber Boris Becker in Schutz. Alle Infos im News-Artikel!

06:10 Uhr - Tatajana Maria ist trotz Führung in Guadalajara (Mexiko) augeschieden. Mehr Infos

MONTAG, 14. SEPTEMBER
00:02 Uhr - Gute News aus Mexiko: Tatjana Maria ist in Guadalajara auf halbem Weg in die zweite Runde. Nach einem engen ersten Satz konnte die Altmeisterin im Tiebreak einen Gang hochschalten - und gewann diesen mit 6:0! Das Endergebnis gibt es morgen.
16:43 Uhr - Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation WHO, hat Alexander Zverev zum Sieg bei den US Open gratuliert. "Vielen Dank, dass Du gezeigt hast, dass Diabetes die Träume nicht einschränken muss, und dafür, dass Du Deine Plattform nutzt, um andere zu inspirieren", schrieb der Äthiopier am Montag im Sozialen Netzwerk X.
13:05 Uhr - Im Januar 2017, Alexander Zverev stand noch am Anfang seiner Karriere, gab sein Fitnesstrainer Jez Green ein Interview. Green sprach von einem "talentierten" und "hungrigen" Tennisspieler, der "alles wissen will", schnelle Fortschritte mache und in drei Jahren "nicht einen schlechten Trainingstag" gehabt habe. Damals deutete sich das enorme körperliche Potenzial des Ausnahmeathleten Zverev an, der sich bis heute nicht verändert hat und auf der Tennistour als Trainingsweltmeister gilt.
11:50 Uhr - Nach der Krönung seines außergewöhnlichen Tennisjahres und einer feucht-fröhlichen Champagnerdusche im Bauch des Arthur Ashe Stadium ließ Alexander Zverev seinen Traumtag mit reichlich Sushi ausklingen. In einem mondänen asiatischen Restaurant in Manhattan mit eingebautem Nachtclub feierte der Hamburger mit seinem Team den US-Open-Coup - der silberne Siegerpokal, den Zverev noch auf dem Court so innig wie möglich umarmt hatte, war natürlich mit dabei.

10:33 Uhr - Alexander Zverev ist durch seinen Sieg bei den US Open in der Weltrangliste bis auf 1810 Punkte an Spitzenreiter Jannik Sinner herangerückt. Noch in dieser Saison könnte Zverev die Führung übernehmen, wenn der Italiener, der in New York wegen Kniebeschwerden fehlte, auch im Endspurt schwächelt. Sinner hat bis zum Jahresende 3550 Punkte zu verteidigen, Zverev nur 1080.
Von hinten droht den beiden wenig Gefahr. Seinen Abstand zum Spanier Carlos Alcaraz auf Platz drei hat der Hamburger durch seinen zweiten Grand-Slam-Titel auf gewaltige 4130 Punkte ausgebaut. Zverevs Finalgegner Ben Shelton (USA) verbesserte sich auf Platz vier. Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic (Serbien) stürzte durch sein Erstrunden-Aus erstmals seit Juli 2018 aus den Top 10 und ist nun Zwölfter.
Für Zverev ist der Sprung auf Platz eins ein großes Karriereziel. Bislang stand bei den Männern nur ein Deutscher ganz oben im Ranking: Boris Becker eroberte 1991 erstmals die Spitze, insgesamt hielt er sich dort zwölf Wochen. Michael Stich und Tommy Haas schafften es wie Zverev auf Platz zwei.
Bei den Frauen übernahm US-Open-Siegerin Elena Rybakina (Kasachstan) die Führung von ihrer Finalgegnerin Aryna Sabalenka. Die Belarussin hatte die Weltrangliste 99 Wochen lang angeführt, beendet das Jahr 2026 allerdings ohne einen Grand-Slam-Titel. Rybakina hatte neben dem Turnier in New York zu Jahresbeginn auch die Australian Open gewonnen. Beste Deutsche im Ranking ist Tamara Korpatsch (Hamburg) auf Platz 49.
9:53 Uhr - Trinity Rodman wischte sich auf der Tribüne in Flushing Meadows einige Tränen aus den Augen: Gerade noch hatte der Fußball-Star mit Washington Spirit 0:3 gegen Boston Legacy verloren - da unterstützte sie schon wieder ihren Freund Ben Shelton beim US-Open-Finale im knapp 400 km entfernten New York. Mehr Infos
9:01 Uhr - Bundeskanzler Friedrich Merz hat Alexander Zverev zum Triumph bei den US Open gratuliert. "Erst Paris, jetzt New York: Herzlichen Glückwunsch zum verdienten Sieg der US Open und zum zweiten Grand-Slam-Titel in einer Saison", schrieb Merz in den Sozialen Medien: "Starke Leistung!"
Der Bundeskanzler hatte im Juli das Wimbledon-Finale von Zverev besucht, als der Hamburger in vier Sätzen gegen den Italiener Jannik Sinner verlor. Bei Zverevs Triumphen bei den French Open im Juni und am Sonntag in New York war er nicht vor Ort.
8:27 Uhr - Den großen Lacher für die Zuschauer erklärte Alexander Zverev mit einem breiten Grinsen. "Ich dachte, der Stand wäre 5:1", sagte der frischgebackene US-Open-Sieger über den kleinen Aussetzer in der Sekunde seines zweiten Grand-Slam-Triumphs. "Es war ein langes Match, es waren lange zwei Wochen", schob er beim Sender ESPN augenzwinkernd hinterher.

6:59 Uhr - Alexander Zverev küsste die Silbertrophäe innig und hielt sie fest umschlungen. Die großen Pokale, auf die er so lange hingearbeitet hatte, sie kommen nun anscheinend im Abo zum deutschen Tennisstar. "Es hat fast 30 Jahre gebraucht, und jetzt gewinnen wir zwei Grand Slams in wenigen Monaten", sagte Zverev in seiner Dankesrede nach dem 6:3, 7:6 (7:2), 5:7, 6:2 im US-Open-Finale gegen Lokalmatador Ben Shelton. Alle Infos zum Spiel
Alle Stimmen zum US-Open-Titel von Alexander Zverev
STIMMEN ZVEREV - Die Familie stand im Mittelpunkt von Alexander Zverevs Triumph bei den US Open, nachdem der topgesetzte Deutsche das Finale gegen den US-Amerikaner Ben Shelton für sich entscheiden konnte. Nach der bitteren Finalniederlage im Jahr 2020 gegen Dominic Thiem krönte Zverev in New York sein herausragendes Jahr 2026, in dem er nach seinem Erfolg bei den French Open gegen Flavio Cobolli nun seinen zweiten Grand-Slam-Titel einfuhr.
Unmittelbar nach dem Match richtete der 29-Jährige seinen herzlichsten Dank an seine Mutter Irina, die seinen Weg trotz der Diagnose Typ-1-Diabetes im Kindesalter maßgeblich prägte. Besonders emotional wurde es, als Zverev die Stärke seiner Mutter würdigte, die sich von den Prognosen der Ärzte nie von der Zukunft ihres Sohnes hat abbringen lassen.
"Wenn dein vierjähriger Sohn die Diagnose Diabetes bekommt und die Ärzte dir sagen, dass das Leben und der Sport für dieses Kind sehr eingeschränkt sein werden, dann braucht es eine sehr starke Mutter, um zu sagen: ‚Mein Sohn wird das, was er sein möchte‘", betonte Zverev.
"Wenn er Tennisspieler werden will, wird er Tennisspieler. Wenn er etwas anderes machen will, wird er etwas anderes machen – aber diese Krankheit wird uns nicht definieren. Meine Mutter ist der wichtigste und stärkste Mensch, den ich kenne."
Neben seiner Mutter schloss Zverev auch den Rest seines Teams – darunter Vater Alexander Senior und Bruder Mischa – in seine Dankesrede ein und blickte auf den steinigen Weg der letzten Jahre zurück: "Wir haben fast 30 Jahre lang keinen Grand-Slam-Titel gewonnen, und jetzt haben wir innerhalb von drei Monaten zwei geholt. Ich glaube, Gott hat gesehen, wie hart wir gearbeitet haben, wie sehr wir gelitten haben, wie viel Schmerz wir durchgemacht haben, und ich denke, 2026 ist das Ergebnis all der Jahre, die davor lagen. Danke, ihr seid einfach großartig – ohne euch wäre ich nicht hier."
Großen Respekt zollte der Hamburger zudem seinem unterlegenen Finalgegner Ben Shelton, der vergeblich versuchte, die 23-jährige Durststrecke der US-Herren bei Grand-Slam-Turnieren zu beenden. "Ben, du bist ein unglaublicher Spieler und ein großartiger Mensch", richtete Zverev anerkennende Worte an den 23-jährigen Amerikaner.
"Das war dein erstes Grand-Slam-Finale, aber ich habe dir schon gesagt, dass du noch viele weitere Male hier stehen wirst. Und wenn ich mein ganzes Geld darauf setzen müsste, würde ich wetten, dass du diese Trophäe eines Tages in die Höhe stemmst."
STIMMEN SHELTON - Ben Sheltons erstes Grand-Slam-Finale endete am Sonntag zwar mit einer Niederlage, doch der 23-jährige US-Amerikaner zieht Motivation aus seiner Vier-Satz-Niederlage gegen Alexander Zverev. Auch wenn er die Chance verpasste, als erster US-Amerikaner seit 23 Jahren wieder ein Major-Turnier zu gewinnen, hat der Auftritt im Arthur Ashe Stadium bei ihm Lust auf mehr geweckt.
"Es ist ein so cooler Moment. Heute auf diesen Platz zu gehen, das ist einfach einzigartig. So etwas habe ich noch nie zuvor erlebt," schwärmte Shelton nach dem Match. "Es macht süchtig, in solchen Situationen zu stehen."
Der Einzug ins Endspiel markiert den bislang größten Erfolg in Sheltons Karriere und bildet einen starken Kontrast zu den Enttäuschungen der Vormonate. Nach dem Aus in der zweiten Runde der French Open und der Erstrunden-Niederlage in Wimbledon hatte der Linkshänder das Geschehen meist aus der Distanz verfolgen müssen.
"Natürlich war es für mich hart, bei den letzten Grand Slams zehn, elf, zwölf Tage zu Hause zu sitzen, während das Turnier noch läuft, und zuzusehen, wie alle anderen durch das Hauptfeld marschieren", gestand der US-Amerikaner ehrlich. "Das motiviert mich. Auch eine Niederlage im Finale ist Ansporn, aber genau in dieser Position will ich sein." Seine grandiose New-York-Woche mit Siegen gegen den siebenfachen Major-Champion Carlos Alcaraz und Frances Tiafoe untermauert diesen Anspruch eindrucksvoll.
Neben dem mentalen Ansporn nahm Shelton auch wertvolle Erkenntnisse über die enorme physische Belastung im Best-of-Five-Format mit. Nach einem kraftzehrenden Turnier spürte der Amerikaner im Endspiel die Strapazen der vergangenen Tage deutlich. "Ich war schon müde, bevor ich heute auf den Platz gegangen bin", verriet der 23-Jährige.
"Finale eines Grand Slams, fast 30 Sätze in den letzten zwei Wochen gespielt, so ungefähr. Daran kann ich weiter arbeiten und mich verbessern, aber es war natürlich das erste Mal, dass ich in dieser Situation war – so viel Tennis habe ich in zwei Wochen noch nie gespielt."
Trotz des rasanten Aufstiegs seit seinem Wechsel ins Profilager 2022 sieht Shelton das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Der schlaggewaltige Youngster ist fest davon überzeugt, sein Spiel auf ein neues Level heben zu können, um künftig auch sonntags die großen Trophäen hochzustemmen.
"Ich glaube nicht, dass ich schon annähernd der Spieler bin, der ich sein möchte", betonte er. "Um sonntags zu gewinnen, muss man wirklich auf allerhöchstem Niveau Tennis spielen. Jeder, gegen den man in dieser Turnierphase spielt, ist in Topform und spielt großartig. Man muss einfach noch besser werden."
Die wichtigsten Spiele am Montag
WTA Guadalajara, 1. Runde
nicht vor 21:30 Uhr: Tatjana Maria vs. Taylor Townsend
