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Tennis LIVE: Zverev krönt sich in New York zum US Open-Champion

Aktualisiert
Tennis-Tracker LIVE: Alles zum Finale der US Open zwischen Zverev und Shelton
Tennis-Tracker LIVE: Alles zum Finale der US Open zwischen Zverev und SheltonFoto von ANGELA WEISS / AFP

Nachdem Elena Rybakina sich in der Nacht zum Sonntag den Titel in der Damenkonkurrenz gesichert hat, steigt am Abend das große Finale bei den US Open für Alexander Zverev. Alle Reaktionen zum Sieg der Kasachin über Aryna Sabalenka sowie alles zum Duell des Hamburgers gegen Ben Shelton findest du den ganzen Tag über im Tennis-Tracker.

Nächste Highlights

US Open (ATP), Finale

BEENDET: Alexander Zverev vs. Ben Shelton 6:3, 7:6 (7:2), 5:7, 6:2

Tennis-Tracker LIVE

00:13 Uhr - Alexander Zverev hält nun seine Rede als neuer US Open-Champion: "Ben, du bist ein unfassbarer Spieler und wenn ich mein ganzes Geld darauf wetten müsste, ich bin überzeugt, dass du dieses Turnier hier eines Tages gewinnen wirst. Ich glaube, Gott hat gesehen, wie hart mein Team und ich gearbeitet haben. Wir haben dreizehn Jahre gearbeitet und keinen Grand Slam gewonnen und jetzt in der Spanne von drei Monaten zwei Grand Slam Turniere. Und dann möchte ich meiner Mutter danken, ohne die ich nicht hier wäre. Wenn dein Sohn mit vier Jahren die Diagnose Diabetes bekommt und seine Möglichkeiten im Leben und im Sport limitiert sein würden, braucht es jede Menge Stärke, deinem Sohn zu erzählen, dass er alles sein kann, was er nur möchte." 

00:05 Uhr - Ben Shelton wird auf die Bühne gerufen, um seine Trophäe für den zweiten Platz entgegenzunehmen: "Als erstes möchte ich Gott danken für diese Erfolge, aber auch für die Misserfolge in den letzten zwei Wochen. Und Sascha: Du bist der beste Spieler der US Open gewesen und wahrscheinlich auch der beste Spieler dieses Jahres. Ich sehe niemanden auf der Tour so hart arbeiten wie dich. Glückwunsch zum Titel!"

23:53 Uhr - MATCHGEWINN ZVEREV -Zverev hat neun der letzten zehn Punkte gewonnen und stürmt dem Sieg entgegen. Dann unterläuft der deutschen Nummer eins mal wieder ein Doppelfehler, den er mit einem Ass beantwortet. Nach drei Stunden und 32 Minuten gibt es den ersten Matchball für den Deutschen. Shelton retourniert Zverevs Aufschlag ins Aus, doch Zverev will weitermachen, weil er noch nicht realisiert hat, dass er gewonnen hat. Als er das kapiert, reißt er die Arme in die Luft und darf sich über seinen zweiten Grand Slam-Titel in diesem Jahr freuen.

23:47 Uhr - Ist das die Vorentscheidung? Shelton spielt erst einen Slice ins Aus und dann einen Stop ins Netz. Den entscheidenden Punkt holt sich Zverev am Netz und hat das Doppel-Break zum 5:2. Der Hamburger schlägt zum Matchgewinn auf!

23:43 Uhr - Zverev lässt sich weiter Zeit in den Pausen und wechselt ein erstes Mal seine Schuhe. Sein Aufschlag ist weiter top, Shelton retourniert die Bälle so ins Netz oder zu lang. Bei Stand von 30:0 geht er vor ans Netzt und bewegt Shelton stark, ehe er per Volley auf 4:2 stellt.  

23:38 Uhr - Dem Amerikaner gehen die Aufschlagspiele aktuell leichter von der Hand. Immer wieder kann er Serve-and-Volley spielen und sich schnell komfortabel in Führung bringen. Seine Vorhände werden immer akurater und so landet nun ein Winner zum 3:2 auf der Linie. 

23:34 Uhr - Shelton holt ein 0:30 auf und befeuert noch einmal die Lautstärke in der Arena. Zverev bekommt die erste Time Violation und geht in die Diskussion mit der Schiedsrichterin. Danach macht er am Netz den Punkt und kann mit einer starken Rückhand das 3:1 herstellen. 

23:24 Uhr - Und dann macht Zverev direkt Druck auf Shelton und forciert das zweite Break. 30:0 führt Zverev zwischenzeitlich, doch dann verrutscht ihm eine Rückhand ins Netz, sodass Shelton wieder da ist und sich schließlich per Schmetterball und Vorhandwinner doch noch das Spiel holt. 

23:21 Uhr - Das folgende Aufschlagspiel hat der Deutsche gut im Griff und kann zu 15 das Break bestätigen. 

23:16 Uhr - Zverev trifft die Bälle von Shelton nicht mehr gut und schüttelt vermehrt den Kopf. Doch dann ist er auf einmal wieder da und erspielt sich zwei Breakbälle. Den zweiten nutzt er dann nach einer langen Rallye zum Spielgewinn, Shelton spielt einen Lob gegen den ans Netz stürmenden Zverev cross ins Aus. Break für den Hamburger!

23:10 Uhr - SATZGEWINN SHELTON - Shelton retourniert nun auf die Linie und kann im Anschluss einen Winner schlagen. Der Amerikaner verlangt Zverev gerade alles ab und geht dann mit 30:0 in Führung, weil Zverev etwas unkonzentriert den Ball ins Netz schlägt. Drei Satzbälle bekommt Shelton und kann den zweiten zum 1:2 in Sätzen nutzen. 

23:01 Uhr - Es ist die beste Phase von Shelton, der bei eigenem Aufschlag in diesem Satz erst drei Punkte zugelassen hat. Nun streut er auch mal einen Stop ein und geht dadurch 40:0 in Führung. Der anschließende Stop geht zwar ins Netz, aber Zverev setzt eine Vorhand ins Aus, sodass Shelton 6:5 führt. 

22:59 Uhr - Auch Zverev lässt bei seinem Aufschlag keine Zweifel aufkommen. Shelton kann die Bälle zwar retournieren, gibt dem Deutschen im Anschluss freie Punkte.  

22:53 Uhr - Kein Break in Sicht in Satz Nummer drei. Der Aufschlag ist für beide Spieler ein zu großer Vorteil, als das hier für den anderen viel zu holen ist. Shelton ist zwar inzwischen gut im Spiel drin, aber Zverev lässt aktuell kaum eine Schwäche erkennen. 

22:48 Uhr - Es bleibt, wie bei diesen beiden Aufschlagriesen zu erwarten, ein aufschlaglastiges Spiel. Der jeweilige Aufschläger gibt fast ausschließlich nur bei eigenen Fehlern Punkte ab. Shelton gelingt es zwar immer mal wieder in längere Rallies zu kommen, Zverev kann dann aber mit starken Passierbällen oder durch Fehler des Amerikaners punkten - 4:4. 

22:43 Uhr - Es bleibt alles in der Reihe. Sheltons Service ist weiterhin schwer zu retournieren und wenn Zverev den Amerikaner nun in längere Rallies zwingt, bleibt Shelton ruhiger und kann auch mal die Punkte machen. 4:3 für den Amerikaner im dritten Satz. Zverev hat sich nun einen neuen Schläger bringen lassen. 

22:38 Uhr - Zverev unterlaufen zwei Leichtsinnsfehler, sodass es mal wieder knapp wird. Da Zverev den folgenden Longline-Schlag leicht verzieht, hat Shelton nach zwei Stunden und 20 Minuten den ersten Breakball überhaupt. Zverev kann ihn jedoch locker abwehren und dann mit drei starken ersten Aufschlägen das 3:3 herstelleb´n. 

22:32 Uhr - 3:2 für Shelton, auch Zverev kommt kaum an einen Ball heran. Aktuell läuft das hier wieder auf einen Tiebreak hinaus, wenn keiner der beiden ein Mittel gegen die Aufschläge des anderen findet. 

22:31 Uhr - Es ist immer wieder das gleiche Spiel. Zverevs Aufschläge sind für Shelton kaum oder nur schwer zu erreichen, sodass der Amerikaner in diesem Aufschlagspiel nur zwei Mal den Schläger an den Ball bringt. 

22:27 Uhr - Zverev spielt hier weiter seinen Stiefel souverän runter. Shelton findet unterdessen kein Mittel und muss das nächste Spiel abschenken. Im Gegenzug ist er bei eigenem Service weiter sehr stark unterwegs und kann Zverev immer wieder zu Null schlagen, so auch jetzt. 

22:19 Uhr - Shelton hat den Court nach dem Satzverlust verlassen und wechselt nach seiner Rückkehr die Schuhe. Im Anschluss geht er ein erstes Mal in diesem Spiel in einem Set in Führung, da er sich über seine starken Aufschläge dann die Punkte vorbereitet oder Zverev zu Fehlern zwingt. 

22:07 Uhr - SATZGEWINN ZVEREV - Zverev gelingt früh per Longline-Vorhand-Winner das Mini-Break, das er mit einem weiteren Winner untermauert und dadurch 3:0 führt. Seine beiden Aufschläge bringt er dann auch durch, sodass Shelton zunehmend frustriert wirkt. Vor dem Seitenwechsel kann er immerhin seinen ersten Punkt machen. Da er im Anschluss aber weiter zu ungeduldig agiert, unterlaufen ihm weitere Fehler, sodass Zverev den Tiebreak mit 7:2 für sich entscheidet. Ein Satz fehlt zum Triumph in New York. 

22:02 Uhr - Shelton macht bei eigenem Aufschlag gegen den Satzverlust zu Beginn wieder zwei einfache Fehler und steht dann mit dem Rücken zur Wand. Durch einen Punktgewinn in einer langen Rallye ist er dann aber wieder dran und peitscht das Publikum an. Drei Punkte in Folge für den Amerikaner und dann wieder ein einfacher Fehler - 40:40. Doch dann sind die Aufschläge von Shelton stark, sodass er sich die Chance auf den Satzgewinn im Tiebreak schnappt.

21:55 Uhr - Zverev gewinnt weiter 92% der Punkte bei seinem ersten Aufschlag und gibt Shelton so kaum eine Chance, seinen Aufschlag anzugreifen. Per Ass gelingt dem Hamburger das 6:5. Den Tiebreak im zweiten Satz hat Zverev schon sicher. 

21:52 Uhr - Shelton serviert hier gegen den Satzverlust und wirkt direkt wieder nervös. 15:30 liegt er hinten, ehe Zverev der Ball verrutscht. Shelton wird wieder selbsbewusster und zwingt Zverev mit einer knallharten Vorhand zum nächsten Fehler. Per Schmetterball gleicht er zum 5:5 aus. Weiter alles in der Reihe. 

21:47 Uhr - Das schnelle nächste Spiel, das sich Zverev nun holt, ist psychologisch wichtig für den Hamburger, dem hier die Kontrolle - auch über die Zuschauer - ein bisschen zu entgleiten drohte. 

21:44 Uhr - Shelton beschwert sich bei der Schiedsrichterin, dass Zverev sich zu lange Pausen nimmt, Zverev nimmt das Ganze gelassen hin. Shelton startet im Anschluss mit zwei Assen in seinen Aufschlag und hat keine Probleme, das Spiel zuzumachen. Die Zuschauer werden zunehmend lauter. 

21:39 Uhr - Die Fans im Arthur Ashe Stadium werden lauter und das, weil Shelton sich in den Aufschlag von Zverev hineinarbeitet und auf 30:30 ausgleicht. Dann wird er wieder lang und gibt Zverev die Chance, das Spiel zuzumachen, die Nummer 2 der Welt begeht dann aber einen nächsten Doppelfehler. Immer wieder muss die Schiedsrichterin die Zuschauer nun zu Ruhe auffordern. Shelton kann diese schwächere Phase von Zverev nicht nutzen, erneut ist er zu lang und muss Zverev das Spiel überlassen. 

21:31 Uhr - Zverev hat sich in der kurzen Pause ein erstes Mal Insulin gespritzt. Shelton kommt stark zurück und schlägt gleich mehrere Winner, sodass er seinen Service zu Null durchbringt. 

21:26 Uhr - Sheltons Returns sind immer wieder zu lang, sodass die Ballwechsel häufig kurz bleiben. Zverev schickt seinen Gegner über den Court und provoziert mit seinem kraftvollen Spiel Fehler um Fehler - 3:2 für den Deutschen. 

21:23 Uhr - Shelton gelingt es trotz eines Doppelfehlers im Vorfeld den ersten Breakball von Zverev abzuwehren. Weil er im Anschluss wieder stark serviert, gelingt ihm doch noch der 2:2-Ausgleich im zweiten Satz.

21:16 Uhr - Zu Null und mit gutem Tennis gewinnt Zverev auch das zweite Spiel. Shelton macht zu einfache Fehler und schenkt Zverev so immer wieder einfache Punkte. Dazu bleibt der Hamburger beim ersten Aufschlag eine absolute Bank. 

21:12 Uhr - Shelton startet sehr aggressiv in sein Aufschlagspiel und geht schnell mit 40:0 in Front. Zverev arbeitet sich zwar auf Einstand zurück, doch dann macht der Amerikaner mit zwei Winnern auf die Linie das Spiel zu. 

21:07 Uhr - Zverev macht das hier bei eigenem Aufschlag im zweiten Satz gut und lässt Shelton nicht ins Feld kommen. Mit seinen harten ersten Aufschlägen sichert er sich das erste Spiel in Satz zwei. 

21:00 Uhr - SATZGEWINN ZVEREV - Zweites Break für Zverev! Shelton begeht den nächsten Doppelfehler bei Break- und Satzball für Zverev, sodass der Hamburger gleich den zweiten Satz mit Aufschlag beginnen wird. Zverev ist besser drin im Spiel und überragt aktuell mit 94% Quote beim ersten Aufschlag. 

20:57 Uhr - Kurz war die Tür offen für Shelton. 30:15 lag der Amerikaner bei Aufschlag Zverev vorne, doch dann unterlaufen ihm einfache Fehler, sodass Zverev zurückfindet und auf 5:3 stellt. 

20:50 Uhr - Ein erstes Mal geht es über Einstand. Zverev entscheidet mit großer Regelmäßigkeit die längeren Rallies für sich und bleibt dadurch an Shelton dran. Dann jagt der Hamburger zwei Bälle in Serie ins Netz und muss das Spiel Shelton überlassen. 

20:43 Uhr - Mit 0:30 geht Zverev bei eigenem Aufschlag in Rückstand, kämpft sich dann aber über seinen starken Aufschlag zurück und holt dann vier Punkte in Folge, den letzten per Ass und stellt auf 4:2.

20:38 Uhr - Shelton ist jetzt besser drin im Spiel. Seine eigenen Aufschläge bringt er mit großer Überzeugung durch und gewinnt seinen dritten Service nun auch wieder zu Null. Zwei Asse sind ihm schon gelungen.

20:35 Uhr - Die Ballwechsel sind in derRegel ziemlich kurz. Geht es dann doch in die Rallies, ist Zverev der geduldigere Spieler und streut auch immer mal wieder Winner ein. Auch sein zweites Aufschlagspiel gewinnt er relativ problemlos. 

20:29 Uhr - Das ging jetzt fix! Shelton sichert sich sein erstes Spiel des Finales zu Null. Seine knallharten Aufschläge setzt Zverev ins Netz oder kommt erst gar nicht an den Ball. 

20:27 Uhr - Früh in diesem Match kommt Zverev immer wieder ans Netz und sichert sich das eigene Aufschlagspiel zu 15. Shelton hat im Return noch kein Mittel gefunden. 

20:24 Uhr - Und mit einem Doppelfehler von Shelton bei Breakball für Zverev ist das Break dann auch direkt perfekt. Zverev sichert sich das erste Spiel und kann den ersten Satz jetzt von vorne spielen.  

20:20 Uhr - Das Match beginnt mit dem Aufschlag von Ben Shelton, Zverev wird für einen Satzgewinn im ersten Durchgang mindestens ein Break brauchen. 

20:15 Uhr - Beide Spieler machen sich jetzt auf dem Court warm. 

20:10 Uhr - Es geht los mit dem Walk-on-Court. Ben Shelton kommt als Herausforderer und in der Weltrangliste niedriger platziert als Erster aus den Katakomben. Alexander Zverev kommt als Zweiter und wird hier verhalten empfangen, die Sympathien liegen klar beim Lokalmatador.  

20:07 Uhr - Auch Ben Shelton gab noch einmal einen kurzen Einblick in seine Gefühlswelt vor dem Spiel: "Ich bin sehr glücklich hier zu sein. Ich bin aber auch sehr fokussiert, bin sehr gespannt auf die Challenge und fühle mich gut." 

20:00 Uhr - Zverev stand kurz vor dem Einlauf in die Arena im Interview bereit: "Es wird ganz einfach: Wer besser spielt wird gewinnen. Ich muss mich auf das Spiel fokussieren, was ich in den letzten Spielen gespielt habe, ich denke das war ein gutes Level. Ich vertraue meinen Fähigkeiten."

19:50 Uhr - Das Dach über Arthur Ashe öffnet sich, heute ist im Gegensatz zu gestern kein Regen angekündigt. Die Spannung in der Arena steigt, in den nächsten Minuten wird es losgehen. 

19:13 Uhr - VORSCHAU - In weniger als einer Stunde geht es zwischen Alexander Zverev und Ben Shelton um den Thron in New York. Blicken wir voraus auf das Duell der beiden Finalisten.

Alexander Zverev holte in diesem Jahr bereits seinen ersten Grand-Slam-Titel bei den French Open, erreichte danach das Finale in Wimbledon und steht nun zum dritten Mal in Folge in einem Grand-Slam-Endspiel – diesmal bei den US Open. Damit ist er der erste Spieler seit den Big Four, der gemeinsam mit Jannik Sinner und Carlos Alcaraz in diesem Jahrhundert drei oder mehr Grand-Slam-Finals in Serie erreicht hat.

So verdient Zverevs unermüdlicher Kampf um den Grand-Slam-Erfolg auch ist, muss man anerkennen, dass er in diesem Jahr enorm von günstigen Auslosungen sowie Verletzungen und Formschwankungen mehrerer Topspieler wie Sinner, Alcaraz und Novak Djokovic profitiert hat.

Zverev musste auf dem Weg zum French-Open-Titel keinen einzigen Top-10-Spieler schlagen und hat auch beim diesjährigen US Open noch keinen Top-10-Gegner gehabt. Das ist besonders bemerkenswert, da er bei Grand Slams traditionell große Probleme gegen Top-10-Spieler hat. Tatsächlich kamen beide Grand-Slam-Niederlagen in diesem Jahr gegen Top-10-Gegner zustande, und insgesamt steht er bei einer schwachen 6:20-Bilanz gegen Top-10-Spieler bei Grand Slams.

Ben Shelton hingegen hatte einen äußerst schwierigen Weg ins US-Open-Finale. In fast jeder Runde traf er auf einen etablierten Namen – darunter Hubert Hurkacz, Stefanos Tsitsipas und Titelverteidiger Carlos Alcaraz – und fand immer wieder Wege zum Sieg.

Er steht zum ersten Mal im US-Open- und Grand-Slam-Finale und musste dabei nur ein einziges Mal in den Entscheidungssatz – im packenden Viertelfinale gegen Alcaraz. Mit diesem Lauf sichert er sich zudem erstmals einen Platz unter den besten vier der ATP-Weltrangliste in der kommenden Woche.

Über weite Strecken dieser Saison wirkte Shelton deutlich inkonstanter und weniger überzeugend als in den beiden Jahren zuvor auf der Tour. Doch nach und nach hat er diese Schwächen abgestellt und 2026 zur besten Saison seiner Karriere gemacht.

Er hat bereits vier Titel gewonnen – einen mehr als in seiner gesamten Karriere zuvor – und geht nun mit einer perfekten 4:0-Bilanz in Endspielen dieser Saison in sein erstes Grand-Slam-Finale. Ein Sieg würde ihn zudem zum ersten amerikanischen US-Open-Sieger seit 2003 machen.

Zverev führt im direkten Vergleich mit 5:0. Der Hamburger hat dieses Duell bislang klar dominiert und alle fünf bisherigen Aufeinandertreffen gewonnen – darunter zweimal auf amerikanischem Hartplatz in Cincinnati 2024 und 2025. Bemerkenswert: In diesen fünf Matches gab er nur einen einzigen Satz ab.

Der direkte Vergleich zwischen Zverev und Shelton
Der direkte Vergleich zwischen Zverev und SheltonFlashscore

13:01 Uhr - Alexander Zverev steht zum zweiten Mal nach 2020 im Finale der US Open. Am Sonntag (20.00 Uhr/Sky und Sporteurope.tv) trifft er auf den US-Amerikaner Ben Shelton. Nach Steffi Graf, Angelique Kerber und Boris Becker könnte Zverev zum vierten deutschen Sieger in New York werden. Flashscore blickt auf einige Finals von Flushing Meadows mit deutscher Beteiligung zurück.

 

8:54 Uhr - Es war ein wahrlich einzigartiger Triumph: Mit ihrem Sieg bei den US Open krönte Elena Rybakina ihre brillante Saison 2026. In New York unterstrich die Kasachin nicht nur ihre unangefochtene Dominanz, sondern kletterte gleichzeitig an die Spitze der Weltrangliste. Ihr Erfolg war das Resultat einer perfekten Kombination aus spielerischer Klasse, einem überragenden ersten Aufschlag und Nerven aus Stahl. Mehr Infos

STIMMEN ZUM DAMEN-FINALE: RYBAKINA - Elena Rybakina krönte ihren Aufstieg zur Nummer eins der Welt mit dem US-Open-Titel, bleibt im Zirkus des Damen-Tennis jedoch eine faszinierende Rätselextraklasse. Wer Emotionen, Wutausbrüche oder emotionale Jubelstürme sucht, findet bei der Kasachin schlicht ein Pokerface. 

Zum Match-Center: Aryna Sabalenka vs. Elena Rybakina

"Man kann nie erkennen, was sie fühlt", stellte Coco Gauff nach ihrer Halbfinal-Niederlage fest und sah darin Rybakinas größte Waffe. Rybakina selbst betonte, dass der kühle Kopf eine bewusste Taktik ist: "Nun, es sind viele Emotionen. Ich versuche, sie zu verbergen, weil man dem Gegner nicht zeigen will, wenn man frustriert ist oder etwas nicht läuft."

Ihre Gelassenheit behielt Rybakina auch in stürmischen Zeiten abseits des Platzes – ob bei den ständigen Fragen zu ihrem Wechsel von Russland nach Kasachstan oder im Wirbel um ihren Trainer Stefano Vukov. "Sie haben an mich geglaubt. Es gibt keine Fragen mehr, wie ich mich fühle", stellte sie klar und blickt stolz auf ihre Vorbildfunktion in ihrer Wahlheimat: "Jedes Mal, wenn ich nach Kasachstan zurückkomme, sind immer so viele Kinder da. Das beweist einfach, dass alles möglich ist, wenn man an sich glaubt und hart arbeitet."

Dabei dachte sie als Kind nie an eine Profikarriere: "Ich hätte nie gedacht, dass ich Profi werde oder überhaupt bei solchen Turnieren auf den größten Bühnen spiele. Ich habe einfach nach der Schule Tennis gespielt. Es war einfach nur zum Spaß."

Mittlerweile steht die dreifache Grand-Slam-Siegerin mit 14 Titeln ganz oben an der Weltspitze. Neben einem verbesserten Grundlinienspiel und ihrer gewaltigen Aufschlagstärke bleibt ihre mentale Ruhe das Maß aller Dinge im modernen Tennis.

Jessica Pegula brachte es nach ihrer Halbfinal-Niederlage bei den Australian Open auf den Punkt: "Cool wie eine Gurke. Sie bleibt total entspannt. Sie gibt dir einfach nichts preis. Man weiß nie, ob sie verärgert ist, sich freut oder was auch immer. Ich glaube, das ist im heutigen Tennis ein großer Vorteil."

STIMMEN ZUM DAMEN-FINALE: SABALENKA - Aryna Sabalenka fühlte sich sichtlich unwohl. Die langjährige Hartplatz-Dominatorin und einst unangefochtene Nummer eins im Damentennis hielt ihren Silberteller fest umklammert und suchte nach der obligatorischen Siegerehrung sofort das Weite. Ihren Schläger hatte die Belarussin nach dem 4:6, 7:5, 2:6 im US-Open-Finale gegen Elena Rybakina im Affekt zerschlagen, untröstlich, wütend und ratlos suchte sie nach den passenden Worten.

"Ich bin natürlich sehr enttäuscht, aber ich möchte Elena zu einem unglaublichen Jahr und Turnier gratulieren", sagte Sabalenka unter Tränen. Den ersten Platz in der Weltrangliste hatte die 28-Jährige bereits durch Rybakinas Halbfinaleinzug in New York eingebüßt, am Samstag stürmte die ein Jahr jüngere Kasachin mit äußerlicher Ruhe und Konstanz in ihrem Spiel endgültig ihr Reich: Sabalenka ist nicht mehr die Königin der Hartplätze, nach den Australien Open ging in diesem Jahr auch der Siegerpokal der US Open im Finalduell an Rybakina.

Die gebürtige Russin, ein Gegenpol zur von ihren Emotionen lebenden und teils auch an ihnen scheiternden Sabalenka, wirkte fast ein wenig verloren im hellen Licht der Pyro-Fontänen. "Ich hatte das nicht erwartet, als ich zu diesem Turnier kam", sagte sie und bezeichnete Sabalenka demütig als "großen Champion".

Die Tenniswelt sieht aber momentan zumindest anders aus. Wenn am Montag die neue WTA-Rangliste erscheint, steht Rybakina an der Spitze - und Sabalenka, die seit März auf einen Turniersieg wartet nach drei erfolgreichen Jahren erstmals eine Saison ohne Grand-Slam-Titel beenden wird, muss sich wieder herankämpfen.

"Ich wünschte, ich hätte besser gespielt. Hoffentlich im nächsten Jahr", sagte Sabalenka und verschwand bald darauf in den Katakomben des riesigen Arthur Ashe Stadium, das sie 2024 und 2025 als Turniersiegerin verlassen hatte.

Die wichtigsten Matches am Sonntag

US Open (ATP), Finale

BEENDET: Alexander Zverev vs. Ben Shelton 6:3, 7:6 (7:2), 5:7, 6:2

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