"Man wird auch Spiele verlieren, es wird eine ganz enge Kiste", erklärte der bislang so überragende Torhüter: "Man muss zusehen, dass man seine Heimspiele gewinnt. Du kannst nur von Spiel zu Spiel gehen. Alles, was in der Vergangenheit war, ist in der Vergangenheit."
Sieben Serien am Stück verloren die Mannheimer gegen den Rekordmeister, zuletzt mussten sich die Kurpfälzer im Halbfinale der vergangenen Saison den Berlinern geschlagen geben.

Der letzte Sieg über die Hauptstädter stammt aus dem Viertelfinale der Spielzeit 2001/2002. Ein schlechtes Omen, welches Franzreb aber nicht gelten lassen will.
Nicht die Statistik, sondern Zweikämpfe entscheidend
"Am Ende des Tages kommt es darauf an, wer die meisten Zweikämpfe gewinnt", sagte der 29-Jährige, der mit seinem ebenfalls glänzenden Torhüter-Kollegen Jonas Stettmer im Fokus steht: "Wir brauchen uns nicht vor denen zu verstecken, müssen aber mit einer gewissen Bescheidenheit reingehen."

Es sei "wichtig, dass wir uns in jedem Spiel die Chance geben zu gewinnen. Wir sind jetzt da oben, wo wir als Mannschaft hinwollten", sagte Franzreb, der mit Mannheim als Hauptrundenzweiter den Heimvorteil besitzt. Berlin qualifizierte sich als Sechster nur mit Mühe direkt für die Playoffs, schaltete dann aber die starken Straubing Tigers und Hauptrundensieger Kölner Haie aus.
"Berlin ist nicht umsonst da, wo sie stehen und auch das dritte Jahr in Folge im Finale", sagte Franzreb: "Die wissen, wie man gewinnt."
