Beim letzten Spielzug der ersten Hälfte war Daniels aus dem Gleichgewicht geraten, nachdem ihm sein Guard Chris Paul auf den Fuß getreten war. Als er sich abstützen wollte, wurde sein Arm in eine unnatürliche Position gebogen. "Oh, scheiße", rief Quarterback-Legende und TV-Experte Tom Brady bei Ansicht der Bilder im Fernsehen.
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Daniels wurde mit einem Handtuch über seinem Kopf wenig später vom Feld gefahren. Das Röntgenbild habe keinen Bruch gezeigt, verriet Commanders-Coach Dan Quinn im Anschluss. "Mann, das tut uns echt leid für ihn. Er hat sich wirklich die Seele aus dem Leib gespielt", sagte der Trainer. Auch Coleman musste das Feld kurz vor Schluss mit einer Fingerverletzung verlassen.
Für Daniels wäre ein längerer Ausfall der nächste heftige Rückschlag. Der 25-Jährige hatte sich bereits in der vergangenen Saison den Ellenbogen ausgekugelt und einen Großteil der zweiten Saisonhälfte verpasst. Sein Gegenüber, Cowboys-Quarterback Prescott, führte sein Team derweil mit vier Touchdown-Pässen zum Sieg. Prescott steht in seiner Karriere nun bei 249 erfolgreichen Zuspielen in die Endzone für die Cowboys, mehr als jeder Quarterback in Dallas vor ihm.
Seahawks gewinnen auch ohne Darnold
Die Seattle Seahawks gewannen unterdessen auch ohne ihren verletzten Quarterback Sam Darnold ihr zweites Saisonspiel. Der Titelverteidiger schlug die Arizona Cardinals mit 31:7, Darnolds Vertreter Drew Lock warf für 235 Yards und drei Touchdowns – alle auf Star-Receiver Jaxon Smith-Njigba.
Auch Patrick Mahomes führte die Kansas City Chiefs zum zweiten Sieg. Der Star-Quarterback kam beim 33:30 der Chiefs im Overtime-Krimi gegen die Indianapolis Colts auf starke 382 geworfene Yards und drei Touchdown-Pässe.
