Was folgt auf Eishockey?
Ein "paar Tage" Zeit habe er sich bei den Haien erbeten. "Ich war die letzten Wochen und Tage und bin auch immer noch in einem Wechselbad der Gefühle", sagte Moritz Müller. Die große Frage sei, ob die "mentale und körperliche Kraft" reicht, um "nochmal anzugreifen". Gleichzeitig höre er sich "Alternativen" an: "Was könnte man sonst noch machen?"
Mit den Kölner Haien hatte er in der abgelaufenen Saison den ersehnten Titel in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) nach einem Halbfinal-Aus in den Playoffs gegen die Eisbären Berlin verpasst. Die Olympischen Spiele in Mailand verliefen trotz des stark besetzten Kaders enttäuschend, auf seine 13. WM, die am Freitag (15. Mai) in der Schweiz beginnt, verzichtete "Mo" Müller.

Chance auf DEL-Rekord lebt
Das Turnier begleitet der Olympiazweite von 2018 und Vizeweltmeister von 2023 als Experte für MagentaSport. Sollte sich Müller für eine Fortsetzung seiner Karriere entscheiden, könnten zu seinen 221 Länderspielen weitere bei der Heim-WM im kommenden Jahr hinzukommen. Den DEL-Rekord der Haie-Legende Mirko Lüdemann (1197 Spiele) würde Müller (1183) sicher knacken.
