Anfang 2024 hatte der Ligaverband nach wochenlangen und massiven Fanprotesten, etwa durch das Werfen von Tennisbällen, die Reißleine gezogen und einen lange geplanten Investoren-Einstieg gestoppt.
Angebot in Höhe von 1 Milliarde Euro
Zunächst hatte die "Bild" berichtet, der Finanzriese Apollo habe ein Kreditangebot in Höhe von mindestens einer Milliarde Euro abgegeben. Als Sicherheit dienten die nationalen Medienrechte, hieß es.

Die Bundesliga bestätigte, dass es einen "informellen Austausch" zwischen Vertretern von Apollo Sports, Bundesliga-Gremien und einigen Erstligisten während der WM in New York gegeben habe.
DFL prüft Angebot
"Nach Vorlage des besagten Angebots hat die Bundesliga in Abstimmung mit den Liga-Gremien mit einer allgemeinen, grundsätzlichen Prüfung des Angebots und der rechtlichen Machbarkeit begonnen", teilte die Bundesliga mit.
"Diese grundsätzliche Prüfung ist schließlich die Basis dafür, eine seriöse Bewertung durch die Gremien gegebenenfalls in einem möglichen nächsten Schritt überhaupt erst vornehmen zu können."

Die Bundesliga und ihre Gremien setzten sich "regelmäßig mit möglichen Modellen" auseinander, um Investitionsvorhaben der Liga und der Klubs zu unterstützen, hieß es weiter.
Zuletzt sei unter anderem "in Abstimmung mit dem Liga-Präsidium ein strategischer Rückbehalt aus den Medienerlösen gebildet und eine Zukunftspartnerschaft mit der adidas AG abgeschlossen" worden.
