LigaZwa: Austria Lustenau kehrt in die Bundesliga zurück

LigaZwa: Austria Lustenau kehrt in die Bundesliga zurück
LigaZwa: Austria Lustenau kehrt in die Bundesliga zurückČTK / imago sportfotodienst / Rinderer /Eibner-Pressefoto

Austria Lustenau kehrt in die ADMIRAL Bundesliga zurück! Nach zwei Saisons in LigaZwa gehts für die Niederösterreicher wieder hoch in die höchste Spielklasse Österreichs. Die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg machte Lustenau mit einem 2:1-Heimsieg gegen den SKU Amstetten klar.

Nach zwei Spielzeiten in LigaZwa wird in Lustenau wieder erstklassiger Fußball gespielt! Dank eines 2:1-Heimsiegs gegen den SKU Amstetten macht Austria Lustenau den Aufstieg und die Meisterschaft in LigaZwa in der finalen Runde perfekt. Der Sieg war auch nötig, gewann Verfolger SKN St. Pölten zeitgleich gegen Hertha Wels mit 1:0.

Die Mader-Elf begann deutlich besser als noch in der Vorwoche gegen Austria Salzburg. Früh ergaben sich erste Möglichkeiten, ehe in der 15. Minute eine Doppelchance folgte: Zunächst scheiterte Lahne per Kopf, danach vergab Jastremski den Nachschuss.

In weiterer Folge entwickelte sich eine Druckphase der Vorarlberger mit mehreren Aktionen im Strafraum. Dennoch kam auch Amstetten zur ersten Gelegenheit: Schierl wehrte einen Distanzschuss von Steiger ab (20.).

Zum Match-Center: Lustenau vs. Amstetten

Lustenau: Umschaltaktion zur Führung

Nur drei Minuten später gelang Lustenau ein Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte. Bouchenna bediente daraufhin den durchstartenden Lahne auf der rechten Seite, der im Sechzehner scharf ins lange Eck einschoss (23.) – damit wäre Lustenau aufgestiegen.

Danach verlief die Partie ausgeglichener. Wirklich gefährlich wurde der SKU erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit. Die Enengl-Truppe kam zu mehreren Standardsituationen und einigen Abschlüssen.

Glück für Lustenau: Zwei strittige Strafraumaktionen

In der ersten Hälfte gelang Amstetten jedoch kein Ausgleich mehr. Dabei hätten die Niederösterreicher wohl einen Elfmeter zugesprochen bekommen müssen: Ein Schuss prallte an der weit ausgestreckten Hand von Grabher ab. Der Pfiff blieb allerdings aus – ebenso wie wenig später bei der nächsten strittigen Szene.

Diesmal tauchte Wade vor Estevao auf, der laut Schiedsrichter zuerst den Ball und erst danach den Gegner getroffen hatte. Damit blieb dem Senegalesen bereits zum zweiten Mal in dieser Partie ein Elfmeter verwehrt.

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TabelleFlashscore

Amstetten schockt Lustenau

Amstetten erwischte einen perfekten Start in die zweite Halbzeit. Steiger knallte einen Freistoß aus großer Distanz an die Latte, den Abpraller köpfte Pertlwieser ins Tor. Zwischen St. Pölten und Wels stand es zu diesem Zeitpunkt noch 0:0, wodurch Lustenau trotz des 1:1 weiterhin Meister geworden wäre.

In der Folge tat sich Lustenau schwer – bis zur 62. Minute. Deinhofer traf Bouchenna im Strafraum, und diesmal zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt.

Elfmeter entscheidet Spiel

Delaye blieb eiskalt: Er schob den Elfmeter flach in die Mitte, während sich Estevao für das linke Eck entschied (64.). Fünf Minuten später gewann der Treffer zusätzlich an Bedeutung, da auch der SKN per Elfmeter gegen Wels in Führung ging.

Zunächst hielt die Austria dem Druck stand und spielte sogar auf das 3:1. Abubakar traf das Außennetz (73.), zudem wurde ein Distanzschuss von Grabher noch abgefälscht (82.). Weitere Topchancen oder gar eine Schlussoffensive von Amstetten blieben jedoch aus.

Wer nächstes Jahr aus der Bundesliga runterkommt, wird am Samstag in einem Endspiel zwischen Blau-Weiß Linz und dem Grazer AK entschieden.