Wegen Spionage-Affäre: Southampton darf Aufstiegsfinale nicht spielen

Southampton darf nicht um den Aufsteig in die Premier League
Southampton darf nicht um den Aufsteig in die Premier LeagueReuters

Der Traum des FC Southampton und seines deutschen Trainers Tonda Eckert von der Rückkehr in die Premier League ist geplatzt. Die Saints wurden wegen der Spionage-Affäre von der English Football League (EFL) aus dem Aufstiegsfinale gegen Hull City geworfen. Außerdem wurde der Klub für die nächste Zweitliga-Saison mit einem Abzug von vier Punkten bestraft.

Um den letzten der drei Aufstiegsplätze kämpft nun am Samstag (17.30 Uhr/Sky) in Wembley der FC Middlesbrough gegen Hull City. Boro war im Halbfinale an Southampton gescheitert (0:0, 1:2 n.V.). Vor dem Hinspiel war jedoch ein Klubmitarbeiter der Saints dabei beobachtet worden, wie er das Training von Middlesbrough ausspioniert hatte.

Zum Match-Center: Hull vs. Middlesbrough

Eckert verlässt Pressekonferenz

Southampton habe "mehrere Verstöße gegen die EFL-Regularien im Zusammenhang mit dem unerlaubten Filmen des Trainings anderer Vereine" eingeräumt, teilte die EFL mit. Zudem erhielt der Klub eine Rüge in Bezug auf sämtliche erhobenen Vorwürfe.

Eckert (33) musste sich nach Aufdecken der Affäre fragen lassen, ob er ein Betrüger sei. Nach mehreren Nachfragen zum Thema auf den Pressekonferenzen nach den Duellen mit Boro verließ er beide Male abrupt und verärgert den Raum.