Mexiko - Südafrika (11. Juni, 21.00 Uhr MESZ in Mexiko-Stadt)
Das Eröffnungsspiel des größten WM-Turniers der Geschichte ist ein "Rückspiel": Schon 2010 standen sich beide Teams zum Auftakt gegenüber, in Südafrika trennten sie sich 1:1. Diesmal ist Spektakel garantiert, zumindest abseits des Fußballs. Im Rahmenprogramm treten die Popstars Shakira und Burna Boy auf, die zum ersten Mal live den WM-Song "Dai Dai" performen werden.
Brasilien - Marokko (14. Juni, 00.00 Uhr MESZ in New York/New Jersey)
Mit 34 und nach zahlreichen Verletzungen in den letzten Jahren ist er schon lange nicht mehr Brasiliens Superstar, doch auch 2026 ist Neymar mit dabei. Mit der Selecao trifft der schillernde Angreifer zum Auftakt auf einen Geheimfavoriten: Marokko war 2022 der erste afrikanische Halbfinalist der WM-Geschichte und reist als Sieger des Afrika-Cups an.
Frankreich und Senegal mit Erinnerung an 2002
Iran - Neuseeland (16. Juni, 03.00 Uhr MESZ in Inglewood/Los Angeles)
Ein Auftritt, der weniger sportliche, dafür umso mehr politische Brisanz birgt: Seit die USA gemeinsam mit Israel Ende Februar begannen, Iran zu bombardieren, schwelt die Debatte zu den Umständen der WM-Teilnahme der iranischen Nationalmannschaft. Die reist aus Mexiko zu ihren Spielen in die USA, wohl ohne eigene Fans und mit weniger Betreuern. Wie wird der Empfang im Feindesland aussehen?
Frankreich - Senegal (16. Juni, 21.00 Uhr MESZ in New York/New Jersey)
Bis 1960 war Senegal französische Kolonie, auch 2026 besteht der halbe Kader aus in Frankreich geborenen Spielern. Bei der WM 2002 kam es zum bislang einzigen, äußerst denkwürdigen Aufeinandertreffen. Senegal bezwang bei seiner WM-Premiere den Titelverteidiger mit 1:0. Während die Franzosen in Südkorea schon nach der Gruppenphase abreisen mussten, stürmte Senegal bis ins Viertelfinale.
Argentinien - Algerien (17. Juni 03.00 Uhr MESZ in Kansas City/Missouri)
2022 stemmten Lionel Messi und Co. den WM-Pokal in die Höhe. Für den Superstar, der gegen Algerien sein 200. Länderspiel bestreitet und 2026 wie Cristiano Ronaldo und Guillermo Ochoa seine sechste WM spielt, startet die Mission Titelverteidigung. Das bisher einzige Duell gegen die Afrikaner (2007) gewann Argentinien nur knapp mit 4:3.
England - Kroatien (17. Juni, 22.00 Uhr MESZ in Arlington/Dallas)
Mit Titeln bei Großereignissen tut sich England bekanntlich schwer, 60 Jahre liegt der Sieg bei der Heim-WM mittlerweile zurück. 60 Jahre voller Leiden sollen in den USA ein Ende nehmen, doch zum Auftakt wartet ein unangenehmer Gegner auf die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel. 2018 standen die Kroaten im WM-Finale, 2022 im Halbfinale. Auf dem Papier der Kracher der Vorrunde.
Haalands WM-Debüt für Norwegen
Ecuador - Deutschland (25. Juni, 22.00 Uhr MESZ in New York/New Jersey)
Nach dem zweimaligen Vorrunden-Aus 2018 und 2022 kann es 2026 eigentlich nur besser laufen. Ob es die DFB-Elf diesmal in die K.o.-Runde schafft, entscheidet sich spätestens im dritten Gruppenspiel gegen den vermeintlich stärksten Vorrundengegner.
Norwegen - Frankreich (26. Juni, 21.00 Uhr MESZ in Foxborough/Boston)
Mit Erling Haaland bei den Skandinaviern und Kylian Mbappé und Ousmane Dembélé von Les Bleus stehen in dieser Partie allein im Sturm Spieler im Wert von knapp 480 Millionen Euro auf dem Platz - Michael Olise und Désiré Doué nicht zu vergessen. Torspektakel programmiert?
Uruguay - Spanien (27. Juni, 02.00 Uhr MESZ in Zapopan/Guadalajara)
Der Europameister und Turnierfavorit bekommt es mit dem ersten Weltmeister der Geschichte zu tun. Für Spanien lief bei Weltmeisterschaften seit dem Titel 2010 wenig zusammen - zuletzt setzte es zwei Niederlagen im Achtelfinale, 2014 stand sogar das Aus in der Vorrunde. 2026 soll es für die Mannschaft um Youngster Lamine Yamal deutlich besser laufen.
DR Kongo - Usbekistan (28. Juni, 04.00 Uhr MESZ in Atlanta)
XXL heißt auch XXS: Wenn die FIFA das Turnier auf 48 Mannschaften aufstockt, kommt es zu kuriosen Außenseiterduellen - wie das zwischen der DR Kongo, 46. der Weltrangliste, und WM-Debütant Usbekistan (50.). Aber wer weiß, Überraschungen hat es schließlich immer schon gegeben.
