Auch wenn "noch nichts sicher ist", wäre "es richtig und wichtig, einen Dialog zu eröffnen und ihn am Leben zu halten", sagte Malago in dem Gespräch, aus dem "Sky Italia" exklusiv zitierte.
Es gebe noch "finanzielle Aspekte und Budgetfragen. Zu sagen, dass wir die Zähne zusammenbeißen müssen, ist untertrieben. Aber das ist eine Ausnahme aus offensichtlichen Gründen."
Nicht der einzige Kandidat
Neben dem 55 Jahre alten Spanier stünden laut Malago zwei weitere Kandidaten in der engeren Auswahl. Roberto Mancini – der bereits 2018 bis 2023 an der Seitenlinie stand und Italien zum EM-Titel 2021 führte – sei ebenso eine Option wie der 116-malige Nationalspieler Andrea Pirlo. Anfang Juli galt zudem noch Antonio Conte als wahrscheinlichster Nachfolger von Gennaro Gattuso.

Der ehemalige Mittelfeldspieler musste seinen Posten abtreten, nachdem Italien im März im Finale der europäischen Play-offs gegen Bosnien-Herzegowina verloren und zum dritten Mal in Folge eine WM verpasst hatte. Mittlerweile ist Gattuso Cheftrainer bei Lazio Rom geworden.
Guardiola, der in seinen zehn Jahre bei Manchester City und zuvor von 2013 bis 2016 bei Bayern München zahlreiche Titel gewann, hatte ursprünglich angekündigt, eine Pause einlegen zu wollen.
