Zugleich forderte Klopp: "Wir müssen eine Erwartungshaltung kreieren, mit der die Spieler umgehen können. Zum Spiel gehört, dass man sich frei fühlt, dass man überperformen kann. Dass man nicht ständig das Gefühl hat: Wir sind nicht gut genug, wir machen es niemandem recht."
Wichtig für eine bessere Zukunft sei auch eine einheitliche "Ausbildungssprache", betonte Klopp und bekannte: "Ich kann nicht mal sagen, ob das nicht inzwischen schon der Fall ist."
"Müssen Kinder zum Sport bringen"
Fakt sei jedoch, dass es in den Nachwuchsleistungszentren längst hauptamtliche Trainer gebe. Aber: "Wenn du da morgens um acht schon sitzt, die Kinder kommen nach der Schule um 16.00 Uhr zum Training, dann sagst du nicht: Jetzt spielt einfach mal. Sondern du hast zehn Ideen, 20 Ideen. Es gibt bestimmt auch ein Übercoaching, nicht überall, aber es kommt vor."
Dabei wäre das Richtige für den Nachwuchs: "Kicken, kicken, kicken." Zudem gelte: "Wir müssen Kinder zum Sport bringen, und die Kinder, die Sport machen, müssen wir zum Fußball bringen. Das ist nicht für morgen – das ist für die Zukunft."
