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Formel 1: Russell hofft auf etwas Glück im Titelfight gegen Teamkollege Antonelli

Mercedes-Pilot George Russell hat die Hoffnung auf den Titelgewinn noch nicht aufgegeben.
Mercedes-Pilot George Russell hat die Hoffnung auf den Titelgewinn noch nicht aufgegeben.REUTERS / Guglielmo Mangiapane

George Russell hat vor dem Großen Preis von Spanien auf dem neuen Stadtkurs in Madrid eingeräumt, dass er eine gewaltige Portion Glück braucht, um die Formstärke seines Mercedes-Teamkollegen Kimi Antonelli noch zu durchbrechen. Aufgeben kommt für den Briten im Kampf um die Fahrermeisterschaft dennoch nicht infrage.

Mit 66 Punkten Rückstand reist Russell nach Madrid – und zeigt sich trotz der Enttäuschung von Monza, wo er trotz Pole-Position ohne Sieg blieb, wieder angriffslustig: "Die letzten beiden Wochenenden gehörten für mich zu den stärksten der gesamten Saison. Ich habe ihn in den drei Qualifyings hinter mir gelassen und mein Renntempo war absolut auf Augenhöhe. Das hätte ich vor der Sommerpause so nicht sagen können, deshalb bin ich mit dieser Entwicklung sehr zufrieden."

Dennoch betonen beide Mercedes-Pilot, den WM-Stand im Cockpit auszublenden. Antonelli, der nach seinem spektakulären Aufholjagd-Sieg in Monza von Startplatz 19 den "bisher besten Tag seines Lebens" feierte (inklusive Spaghetti aus dem Siegerpokal), stellt klar: "Ich will um jeden Preis vermeiden, auf der Strecke über die Meisterschaft nachzudenken. In Monza habe ich bewiesen, dass ich nicht rechne, sondern einfach fahre, um zu gewinnen."