Tennis-Tracker: Triumph in Rom – Sinner freut sich über "unglaubliche" Zeit

Aktualisiert
Tennis LIVE: Finale in Rom – Jannik Sinner vs. Casper Ruud
Tennis LIVE: Finale in Rom – Jannik Sinner vs. Casper RuudREUTERS/Ciro De Luca

Am heutigen Sonntag findet das Endspiel des Rom Masters statt. Jannik Sinner hat wieder einmal seine überragende Form bestätigt, doch unantastbar wirkte der Weltranglistenerste nicht immer. Das könnte Casper Ruud zugute kommen, der sich in einem absoluten Formhoch befindet.

Heutige Highlights

Endstand: Diego Dedura vs. Frances Tiafoe 4:6, 4:6 | ATP Hamburg (1. Runde)

Beendet: Jannik Sinner vs. Casper Ruud - 6:4, 6:4 | ATP Rom (Finale)

Tennis-Tracker LIVE

19:45 Uhr - Mit den Bildern zur Siegerzeremonie verabschieden wir uns damit für heute vom Tennis. Morgen geht es dann weiter mit den Turnieren in Hamburg und Genf. Die Damen sind außerdem in Straßbourg im Einsatz.

Zum Preview: ATP Hamburg

Zum Preview: ATP Genf

19:18 Uhr - "Dieses Jahr war das 50. Jahr, in dem Italiener hier nicht gewonnen hat", so Sinner nach der Partie: "Es war kein perfektes Tennis heute, aber ich bin zufrieden. Die letzten zwei Monate waren unglaublich – ich versuche, mein Bestes zu geben." Zum Spielbericht.

Die Stats zum Spiel
Die Stats zum SpielFlashscore / Reuters

19:10 Uhr - TURNIERGEWINN SINNER - Beim letzten Aufschlagsspiele hat Sinner dann keine Probleme mehr. Zu null schließt er hier das Match nach 1:45 Stunden, gewinnt sein sechstes Masters in Serie und komplettiert den Career  Golden Masters.

19:01 Uhr - Erneut ist Ruud bei 30:30 nah dran an der Möglichkeit zum Re-Break. Der Norweger bleibt aggressiv, der Angriffsball ist dann aber nicht gut genug, sodass Sinner direkt die Kontrolle übernimmt. Ruud wirft jedoch nochmals alles rein und hat nach einem Schmetterfehler von Sinner am Netz tatsächlich Breakball.

Dann bringt Sinner jedoch erste Aufschläge ins Feld, befreit sich von der brenzligen Situation und erhöht auf 5:3 - ein Game trennt den Italiener vom nächsten Triumph.

18:47 Uhr - Ruud schnuppert bei 2:3 und 30:30 endlich mal am Break. Dann kann sich Sinner aber auf seinen Aufschlag verlassen und zieht erneut davon. Zwei Games trennen die Nummer eins vom Karriere Golden Masters.

18:22 Uhr - Ist das bereits die Vorentscheidung? Sinner hebt sein Niveau zu Beginn des zweiten Satzes nochmals an und erspielt sich sogleich den ersten Breakball. Mit einer feinen Rückhand Longline schlägt er dann direkt zu und holt sich das frühe Break. Jetzt muss er noch die eigenen Service Games durchbringen.

18:13 Uhr - SATZGEWINN SINNER - Das lässt sich Sinner dann nicht mehr nehmen: Mit einem Mix aus wuchtigen Aufschlägen und Druck von der Grundlinie lässt er Ruud nicht einmal in die Situation kommen, hier ins Returnspiel zu kommen. Zu null und mit 6:4 sichert sich Sinner den ersten Satz.

18:10 Uhr - Nach einigen Games in der Reihe schlägt Sinner in der Crunch Time von Satz eins zu: Ruud macht zwei leichte Fehler und muss bei 15:40 zwei Breakchancen abwehren. Die zweite nutzt Sinner nach einem eher mäßigen Stopp, den Ruud früh erahnt. Doch am Netz schlägt der Norweger zu lang: 5:4 für Sinner, der nun zum Satzgewinn aufschlägt.

17:42 Uhr - Lange Ballwechsel dominieren die ersten zwanzig Minuten des Endspiels. Ruud hat dem italienischen Lokalmatadoren das Break zum 2:0 abgeluchst – doch Sinner hat sich ein Re-Break gesichert. Mittlerweile steht es 2:2, es ist wieder alles in der Reihe.

17:24 Uhr - MATCHBEGINN - Vier Duelle hat es zwischen Jannik Sinner und Casper Ruud bereits, viermal hat sich dabei der aktuelle Weltranglistenerste durchgesetzt. Nicht nur deshalb gehört die Favoritenrolle im Rom-Endspiel heute ganz klar dem Südtiroler, der seinen sechsten Master-Titel in Folge anpeilt – und heute Return beginnen muss.

16:24 Uhr - MATCHGEWINN TIAFOE - Diego Dedura verpasst die Überraschung, Frances Tiafoe verwertet seinen fünften Matchball und freut sich über einen 6:4, 6:4-Erfolg. Dennoch muss man sagen: Das war die nächste erfolgreiche Talentprobe des 18-jährigen Berliners, die Wildcard war bei ihm aufgehoben. Leider konnte er keinen seiner insgesamt acht Breakbälle nutzen, sonst wäre hier noch deutlich mehr möglich gewesen. 

Für das Hauptfeld qualifizierte sich unterdessen Youngster Max Schönhaus. Der 18-Jährige setzte sich am Sonntag im Finale der Qualifikation gegen den US-Amerikaner Marcos Giron mit 6:7 (5:7), 6:4, 7:6 (7:5) durch. Henri Squire verlor in einem nicht minder spannenden Match gegen den Australier Rinky Hijikata 7:6 (7:4), 5:7, 6:7 (5:7).

13:30 Uhr - HAMBURG OPEN - Der Auftritt von Diego Dedura in Hamburg verspätet sich noch ein wenig. Der Regen in Norddeutschland macht dem "Electronic line Calling"-System so seine Probleme. Bevor der erst 18-Jährige Deutsche es mit der Nummer 22 der Welt aus den USA zu tun bekommt, findest du alle Informationen zum ATP 500er Turnier in der Hansastadt in unserem Artikel

11:54 Uhr - Alexander Zverev ist in Rom bereits im Achtelfinale ausgeschieden. Die schlechten Court-Bedingungen haben Deutschlands Tennis-Ass das Leben ebenso schwer gemacht wie langwierige Rückenschmerzen. Beim 29-Jährigen liegen die Nerven blank: Was auch ein frustrierter Post auf Instagram beweist. Alle Infos

Zverev hat mit seiner Form – und seinen Nerven – zu kämpfen
Zverev hat mit seiner Form – und seinen Nerven – zu kämpfenREUTERS/Ciro De Luca

09:25 Uhr - ÜBERSICHT - Ein Auge werden wir heute hin und wieder auch nach Hamburg werfen. Am Rothenbaum beginnt der Hauptbewerb des jährlichen ATP-500-Turniers. Mit dem 18-jährigen Berliner Diego Dedura dürfen sich die heimischen Fans auch sogleich auf einen Lokalmatadoren freuen. Er fordert Frances Tiafoe heraus und gilt als klarer Außenseiter. In der Qualifikation kämpfen zudem noch Max Schönhaus und Henri Squire um ihr Ticket für das eigentliche Startfeld.

Hauptsächlich gilt unser Fokus aber natürlich dem Endspiel der Italian Open in Rom. Jannik Sinner steht aktuell bei 28 Siegen in Folge. Er könnte zudem seinen eigenen Rekord aufhübschen und sich den sechsten Masters-Titel hintereinander sichern.

Trotz all dieser Superlative: Der Superstar ließ im Halbfinale gegen Daniil Medvedev zum ersten Mal seit langer Zeit wieder Schwächen erkennen. Bei seinem 6:2, 5:7, 6:4-Erfolg hatte Sinner mit der taktischen Raffinesse seines Gegners hin und wieder echte Probleme. 

Casper Ruud darf sich also leichte Außenseiterchancen ausrechnen – wenngleich der Spielstil des Norwegers mit jenem von Medvedev wenig gemeinsam hat. Für den 27-jährigen Skandinavier spricht in erster Linie seine starke Form: Vor allem seine Auftritte gegen die italienischen Lokalmatadoren Lorenzo Musetti (6:3, 6:1) und Luciano Darderi (6:1, 6:1) waren enorm überzeugend.

Im direkten Vergleich liegt Sinner allerdings 4:0 in Führung. Im Vorjahr verpasste er Ruud im Viertelfinale von Rom sogar eine denkwürdige Klatsche, der Südtiroler setzte sich mit 6:0, 6:1 durch.