Tschechien für ÖEHV-Team erneut eine Nummer zu groß

Österreich war in Tschechien in der Defensive gefordert
Österreich war in Tschechien in der Defensive gefordertČTK / Svoboda Jaroslav

Im zweiten Spiel der WM-Vorbereitung gegen Tschechien unterlag die ÖEHV-Auswahl in Jihlava (CZE) vor 5.750 Fans mit 0:4. Teamchef Roger Bader konnte dem Spiel dennoch Positives abgewinnen.

Gegen Tschechien kämpfte Österreichs Eishockey-Nationalteam verbissen, bekam vom Gegner allerdings kaum Raum und Zeit um sich geordnet nach vorne zu orientieren. Österreich verteidigte gut und konnte sich auf David Kickert im Tor verlassen. Doch in der 18. Minute war der rotweißrote Schlussmann chancenlos. Tschechien spielte die Verteidigung aus, David Tomasek hatte genügend Zeit um sich den Puck herzurichten und zielgenau zu versenken.

Zum Matchcenter: Tschechien - Österreich

Zu Beginn des zweiten Drittels kreierte man einige Offensivaktionen, Ian Scherzer tauchte gefährlich vor dem tschechischen Gehäuse auf, Sekunden später hatte Leon Wallner die große Chance auf den Ausgleich. Kurz darauf übernahm Tschechien jedoch wieder das Kommando hatte bei einem Gestocher vor dem österreichischen Gehäuse Glück. Michael Spacek konnte die Scheibe gerade noch über die Linie drücken und auf 2:0 stellen – 28. Minute.

 

Tschechiens Fans durften vier Tore bejubeln
Tschechiens Fans durften vier Tore bejubelnČTK / Svoboda Jaroslav

 

Teamchef Bader lobt Defensivarbeit

In der 43. Minute ließ Tschechien einmal mehr die Scheibe flüssig laufen, spielte sämtliche Österreicher aus. Nur Kickert ließ sich nicht verladen und sorgte mit einem weiteren Big Save dafür, dass sein Team weiter im Spiel blieb. Nach der Strafe gegen Thimo Nickl in der 46. Minute lief die Uhr gerade einmal drei Sekunden runter, ehe es 0:3 stand. Tschechien gewann das Bully im Angriffsdrittel, die Scheibe kam direkt zu Michael Spacek, der freies Schussfeld hatte und unhaltbar abzog. Für den Schlusspunkt sorgte Marcel Marcel in der 57. Minute, Österreich unterlag Tschechien 0:4.

Roger Bader, Head Coach der Österreicher, war wie schon tagsdavor durchaus zufrieden: "Die Tschechen waren genauso wie gestern schon in Wien die deutlich bessere Mannschaft. Wir waren heute 60 Minuten am Verteidigen. Wir haben ein gutes Abwehrverhalten gezeigt und hatten mit David Kickert einen herausragenden Torhüter, aber wir kamen kaum dazu Offensive zu kreieren. Das hat zu tun mit der hohen Qualität des Gegners. Aber wir haben von den beiden Spielen profitiert."