Österreich hatte in den ersten 20 Minuten zu kämpfen. Wie erwartet kamen die Tschechen mit viel Tempo, ließen die Scheibe gut laufen und störten früh im Angriffsdrittel. In der 5. Minute war Österreichs Goalie Atte Tolvanen erstmals geschlagen, nachdem Michael Spacek einen Schuss von Filip Pyrochta unhaltbar abfälschte. Keine drei Minute später sorgte Dominik Kubalik mit einem satten Schuss für das 2:0 der Gäste.
Erstmals richtig gefährlich wurde Österreich gegen Ende des Drittels, als man in Überzahl einige gute Chancen kreierte. Im zweiten Drittel konnte man das Tempo der Tschechen deutlich besser mitgehen, spielte direkter und brachte die Scheibe immer wieder in die Angriffszone. Doch zunächst sollte nochmals Tschechien anschreiben. Eine Strafe gegen Lucas Thaler nutzte man zum 3:0.
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Kurz darauf ließ Leon Kolarik, der sein erstes A-Länderspiel bestritt, sein Talent aufblitzen und brachte sein Team nach Vorarbeit von Ian Scherzer aufs Scoreboard. Nun war man endgültig im Spiel angelangt, scheiterte in der Folge nur knapp am Anschlusstreffer.

Das Momentum blieb zudem auf Seiten des Weltmeisters von 2024. In der 43. Minute fälschte Thomas Klassek den Schuss von Filip Kral unglücklich ab, der über Tolvanen ins Tor sprang. Österreichs Schlussmann setzte sich über die gesamten 60 Minuten gut in Szene, verzeichnete kurz vor Spielende gegen den allein heranstürmenden Daniel Vozelinek einen Big Save, der allerdings nochmals an die Scheibe kam und den 1:5-Endstand erzielte.
ÖEHV-Head Coach Roger Bader sah trotz der klaren Niederlage auch Positives: "Das Ergebnis entspricht ungefähr der Leistungsfähigkeit der beiden Mannschaft. Tschechien ist brutal stark. Sie sind sehr schnell, verfügen über starke Skills. Das war auch zu erwarten. Sehr beeindruckend war ihr schnelles Umschaltspiel. Wir sind dann im Verlauf des Spiels besser reingekommen in die Zweikämpfe. Spiele gegen solche Mannschaften machen uns besser, auch wenn wir sie verlieren."
Am Freitag, 17:00 Uhr, folgt das Retourspiel in Jihlava. Kommende Woche empfängt man am 30. April in Zell am See Deutschland, spielt am 2. Mai in Garmisch-Partenkirchen das Retourspiel und beendet die Vorbereitung am 9. Mai in Klagenfurt gegen Slowenien.
