"Es ist eine Mannschaft. Nicht unbedingt die 26 besten Spieler. Es geht um Ausgewogenheit und darum, wie das Team zusammenwächst", sagte Deschamps, der nach der WM sein Amt als Nationaltrainer niederlegen wird, dem französischen Fernsehsender TF1.
Nicht zum Aufgebot gehört der ehemalige Frankfurter Stürmer Hugo Ekitiké. Der 23-Jährige, der mittlerweile beim FC Liverpool unter Vertrag steht, hatte sich im April eine schwere Achillessehnenverletzung zugezogen. Unter anderem fehlt auch Eduardo Camavinga im Kader. Der Mittelfeldspieler von Real Madrid habe "eine harte Saison hinter sich, in der er nicht viel zum Einsatz kam und mit Verletzungen zu kämpfen hatte", er müsse Entscheidungen treffen, erklärte Deschamps.
Neben Mbappé (Real Madrid) und Dembélé sind Außenverteidiger Lucas Hernández (beide Paris Saint-Germain) und Mittelfeldmotor N'Golo Kanté (Fenerbahce Istanbul) die einzig verbliebenen Spieler des Weltmeister-Teams von 2018.
Bei dem Turnier im Sommer startet Frankreich am 16. Juni in der Gruppe I gegen Senegal, bevor es gegen den Irak und Norwegen geht.
Der französische Kader für die WM 2026:
Torhüter: Mike Maignan (AC Mailand), Brice Samba (Stade Rennes), Robin Risser (RC Lens)
Verteidiger: Lucas Digne (Aston Villa), Jules Koundé (FC Barcelona), Théo Hernandez (Al-Hilal), Lucas Hernández (Paris Saint-Germain), Dayot Upamecano (Bayern München), William Saliba (FC Arsenal), Ibrahima Konaté (FC Liverpool), Malo Gusto (FC Chelsea), Maxence Lacroix (Crystal Palace)
Mittelfeld: N'Golo Kanté (Fenerbahce Istanbul), Adrien Rabiot (AC Mailand), Aurélien Tchouaméni (Real Madrid), Manu Koné (AS Rom), Warren Zaïre-Emery (Paris Saint-Germain)
Angriff: Kylian Mbappé (Real Madrid), Ousmane Dembélé (Paris Saint-Germain), Marcus Thuram (Inter Mailand), Bradley Barcola (Paris Saint-Germain), Michael Olise (Bayern München), Maghnes Akliouche (AS Monaco), Désiré Doué (Paris Saint-Germain), Rayan Cherki (Manchester City), Jean-Philippe Mateta (Crystal Palace)
