Die Partie des Tages
Beendet: Südafrika vs. Kanada 0:1 | Zum Spielbericht
Live im Free-TV in der ARD, bei MagentaTV und in der Flashscore-Audioreportage - Kommentar: Roman Bartz)
WM 2026 LIVE
23:30 Uhr - Damit sind wir für heute durch. Morgen melden wir uns dann tagsüber zum Spiel der deutschen Mannschaft gegen Paraguay. Um 19 Uhr kommt es zudem zum äußerst interessanten Clash zwischen Japan und Brasilien.
23:18 Uhr - "Freude und Erleichterung" empfand Davies, als er den Ball im Netz zappeln sah. Der Bayern-Star brachte einigen Aussagen zufolge "eine gute Energie" in die Partie: "Man konnte sehen, was das für uns alle im Team und im ganzen Land bedeutete. Es war ein tolles Gefühl. In den letzten Wochen musste ich mir die Spiele von außen ansehen. Meine Jungs haben dafür gesorgt, dass ich nun zu meinem Einsatz kam."
23:19 Uhr - Auch Marsch meldete sich nach der Partie: "Wir wussten, dass es nicht einfach wird. Wir haben immer wieder versucht, das Spiel anzukurbeln, und gehofft, dass wir sie irgendwann bestrafen können. Diese Jungs sind kanadische Helden, ich freue mich so für sie."

23:14 Uhr - "Wir haben hart daran gearbeitet, diesen Sieg für alle Kanadier zu erringen. Wir haben nie aufgehört, daran zu glauben und weiterzukämpfen", sagte der emotionale Siegschütze Eustaquio: "Es war ein unglaubliches Tor – ich hatte das Gefühl, dass bei dem Schuss alle dabei waren und ein bisschen Kraft dahintergebracht haben."
Die Nummer sieben Kanadas hofft auf mindestens einen weiteren Sieg: "Der Glaube spielt bei Ausscheidungsspielen eine große Rolle. Wer weiß, vielleicht können wir an einem guten Tag auch in der nächsten runde etwas bewegen."
23:10 Uhr - Hier geht es zum Spielbericht. Als nächstes wartet auf Kanada übrigens der Gewinner aus dem Spiel zwischen den Niederlanden und Marokko.
23:01 Uhr - "Ich bin so stolz auf dieses Team. Ihr seid kanadische Helden", schreit Jesse Marsch im kandsichen Teamkreis. Pure Emotionen auf dem Feld und ein Riesenerfolg für die Ahornblätter.
22:57 Uhr - ABPFIFF - Und das war's - Kanada ist der erste Achtelfinalist der WM 2026! Auf das gesamte Spiel gesehen geht das natürlich in Ordnung. In den letzten Minuten sah es allerdings eher nach Verlängerung aus. Bitter auch für Südafrika, die sich hier aufopferungsvoll reingekämpft haben.

22:51 Uhr - TOOOOOOR FÜR KANADA - Denkste! Kanada macht den späten Lucky Punch! Shaffelburg flankt von rechts in den Strafraum, der Abpraller landet direkt bei Stephen Eustaquio. Dieser nimmt den Ball an der Box stark an und zieht ihn dann perfekt flach ins lange Eck!
22:51 Uhr - Zur Wahrheit gehört aber auch: Die Zeit läuft den beiden Teams davon. Es gibt fünf Minuten Nachspielzeit und riecht aktuell stark nach Verlängerung.
22:39 Uhr - Kanada wirkt wie beflügelt vom direkt stark eingebundenen Davies. Dieser finden Jonathan David links im Strafraum, der Williams aus spitzem Winkel im Strafraum zur nächsten Parade zwingt.
22:36 Uhr - Davies ist gleich im Einsatz und sieht den ebenfalls eingewechselten Promise David, der aus 20 Metern abzieht und knapp verzieht.
22:35 Uhr - Dann wird es laut im Stadion: Alphonso Davies kommt zu seinem ersten Einsatz bei der WM. Kann er den Unterschied ausmachen?
22:25 Uhr - Und jetzt Kanada: Oluwaseyi wird nach einem Umschaltmoment steil geschickt und rennt unter Bedrängnis auf das südafrikanische Tor zu. Williams klärt den Abschluss hervorragend, dann rettet Mbokazo heldenhaft in letzter Sekunde vor dem anstürmenden David.

22:22 Uhr - Auf einmal "Bofana Bofana": Appollis hat auf halblinks etwas zu viel und nimmt sich aus knapp 25 Metern ein Herz. Der Ball flattert knapp am Tor dabei - das war der erste Torschuss in der zweiten Halbzeit!
22:15 Uhr - Südafrika hat es hier in den ersten Minuten wieder besser zu verstanden gewusst, die Kanadier vom eigenen Tor fernzuhalten. Aktuell spielt sich das Geschehen hier zumeist im Mittelfeld ab.
22:05 Uhr - ANPFIFF 2. HALBZEIT - Das erste Sechzehntelfinale geht in die zweiten 45 Minuten. Bei Südafrika kommt Thalente Mbatha für Relebohile Mofokeng.
21:49 Uhr - HALBZEIT - Und dann ist Pause. Die Kanadier sind hier spätestens seit der Trinkpause die bestimmende Mannschaft und hätten sich die Führung mittlerweile verdient. Cornelius, Bombito und Buchanan hatten sehr gute Chancen dazu. Südafrika wird dagegen froh über den Pausenpfiff sein und muss sich neu orientieren.

21:46 Uhr - KEIN ELFMETER - Laryea geht im Strafraum zu Boden. Schiedsrichter Pinheiro zeigt auf den Punkt, doch kurz darauf bekommt er aufs Ohr geflüstert, dass die Aktion nicht Elfmeter-würdig war. Ohne zum Buldschirm zu rennen nimmt er die entscheidung zurück. Es bleibt beim 0:0.
21:44: Uhr - Die nächste Großchance für Kanada: Bombito steigt nach einer Ecke von links am höchsten. Williams ist bereits geschlagen, doch Modiba rettet auf der Linie. Auch danach ist noch Chaos im Strafraum von Südafrika. Williams rettet am ende den Nachschuss gegen Buchanan.
21:33 Uhr - Erstere ruhigere Phase in der Parti, in der Kanada weiterhin optisch leicht überlegen wirkt. Südafrika führt den Ball aktuell sehr tief in der eigenen Hälfte, nach vorne fehlt bei "Bofana Bofana" aber die Durchschlagskraft.
21:22 Uhr - Weiterhin viel Tempo in der Partie, da beide Mannschaften mit offenem Visier spielen. Und die erste Riesenchance für Kanada: Bei einem Freistoß von links schlägt die Abwehr Südafrikas kollektiv, Verteidiger kommt aus kurzer Distanz komplett frei zum Kopfball, bringt den Ball aber nur zaghaft aufs Tor. Williams im Tor der Afrikaner kann sicher zupacken.
21:13 Uhr - Wirklich muntere Anfangsphase hier, beide Teams spielen freiauf und mit Tempo nach vorne. Sowohl Südafrika, als auch Kanada versuchten es bereits mit Fernschüssen und hatten jeweils den ein oder anderen Umschaltmoment mit reichlich Platz. Zur ganz großen Chance kam es aber noch nicht.
21:00 Uhr - ANPFIFF - Los geht's in Los Angeles!
20:52 Uhr - Es ist übrigens das zweite Länderspiel zwischen den beiden Nationen. Südafrika gewann die einzige Partie im Rahmen eines Freundshcaftsspiel im Jahr 2007 mit 2:0. Bereits damals war Südafrikas Coach Hugo Broos weiter über 50 Jahre alt. Er wird mit 74 Jahren heute zum ältesten Coach, der jemals ein Entscheidungsspiel bei einer WM trainiert hat.
20:42 Uhr - Knapp 20 Minuten noch bis zum Anpfiff. Das Los Angeles Stadion fasst insgesamt 70.492 Zuschauer und sollte heute ausverkauft sein. Joao Pinheiro ist der Unparteiische der Partie. Der Portugiese pfeifft heute sein zweites Match im Turnier. Bei seinem ersten Einsatz zwischen Bosnien und Herzegowina gegen Schweiz stand er vermehrt im Mittelpunkt: Eine Rote Karte, ein Elfmeter und drei Gelbe Karten zeigte er vor zehn Tagen.
19:58 Uhr - Einige Fans aus Kanada sind zum ersten "Auswärtsspiel" der Marsch-Truppe bei dieser WM mitgereist. Die Frage, ob das Team in Los Angeles Heimspielatmosphäre erwarten kann, wird man in rund einer Stunde beantworten können.
Aus Mexiko weiß man auf der anderen Seite, dass extrem wenige Fans aus Südafrika dabei waren. Das Team des Underdogs ist mittlerweile im SoFi Stadium eingetroffen.
19:43 Uhr - AUFSTELLUNGEN - Die Aufstellungen sind draußen. Bei "Bafana Bafana" gibt es keine Überraschungen, Coach Broos schickt beinahe dieselbe Startelf ins Rennen wie gegen Südkorea. Einzig Mokoena, der zuvor gesperrt war, kehrt im zentralen Mittelfeld zurück. Beim Co-Gastgeber ist wohl Tanitoluwa Oluwaseyi die größte Änderung im Lineup.

Der Mann von Villarreal war bereits gegen die Schweiz kurz nach der Pause für Cyle Larin, der in den ersten beiden Partien getroffen hatte, eingewechselt worden und gibt heute sein Startelf-Debüt bei dieser WM. Davies sitzt auf der Bank, Bombito ersetzt Luc De Fougerolles in der Viererkette.
19:23 Uhr - Für Südafrika wendete sich die Gruppenphase nach dem katastrophalen Start gegen Mexiko durch ein 1:1-Unentschieden gegen Tschechien und den Sieg über Südkorea noch zum Guten. Der Großteil der Mannschaft spielt in der südafrikanischen Liga, weshalb nur die wenigsten Experten damit gerechnet hätten, dass Südafrika diese Gruppenphase überstehen würde, geschweige denn als Zweiter.
Die Partie gegen Südkorea hat gezeigt, dass "Bofana Bofana" durchaus mit Druck umgehen und im richtigen Moment zuschlagen kann. Der Gastgeber von 2010 gilt am heutigen Abend sicherlich als Außenseiter. Doch komplett abschreiben darf man Südafrika auch heute nicht.
18:45 Uhr - Kanadas Weg durch die Gruppenphase verlief ein wenig chaotisch. Ein enges 1:1-Unentschieden gegen Bosnien und Herzegowina, gefolgt von einem 6:0-Kantersieg gegen Katar - und schließlich die 1:2-Niederlage gegen Schweiz.
Der Co-Gastgeber scheint durchaus in der Lage zu sein, mit Teams aus der mittleren Schublade des Weltfußballs mitzuhalten. Sehr abhängig ist man von Juve-Stürmer Jonathan David. Gegen Katar glänzte er mit einem Hattrick und der Flashscotre-Note 9,7. In den anderen beiden Spielen war der 26-Jährige dagegen weitgehend unsichtbar.
In seiner ersten Saison in der Serie gelangen ihm in 25 Ligaspielen immerhin zehn Torbeteiligungen, hinzu kamen drei Scorer in neun Spielen in der Königsklasse. Ganz Kanada und natürlich auch Coach Jesse Marsch werden heute auf einen David in Topform zählen.
17:52 Uhr - Hugo Broos wirkt wie der liebenswerte Großvater, der seine Enkel beaufsichtigen muss. Er gewährt viele Freiheiten, aber auf der Nase herumtanzen lässt er sich auch nicht. "Ich liebe Disziplin", sagt der 74 Jahre alte Trainer von "Bafana bafana", den "Jungs" aus Südafrika, "ich bin ja der Coach." Kaum hat er den Satz ausgesprochen, korrigiert sich der Belgier bereits mit einem Blick, der viel über die Beziehung zu seinen Spieler verrät. "Ich bin nicht ihr Coach", betont Broos, "ich bin ihr Freund."
17:36 Uhr - Nach seinem persönlichen Schicksalsschlag hat Trainer Didier Deschamps die sportlichen Ziele wieder in den Blick genommen - und die französische Nationalmannschaft auf die heiße WM-Phase eingeschworen. "Es ist zwar derselbe Wettbewerb, aber gleichzeitig ein völlig neuer Abschnitt. Jetzt gilt: Nach jedem Spiel kann das Aus kommen", sagte Deschamps in einer Ansprache an seine Spieler: "Jetzt ist es an mir, euch daran zu erinnern, dass wir zu Großem fähig sind." Mehr Infos
17:27 Uhr - Alphonso Davies schwieg. Wortlos, sein Handy ans Ohr gedrückt, lief Kanadas Kapitän durch die Katakomben des BC Place in Vancouver und ließ sein Land erneut ratlos zurück. Wann, so lautet die Frage vor dem größten Spiel in der Geschichte des kanadischen Männerfußballs, macht der Superstar endlich mit? "Er wird spielen", sagte Nationaltrainer Jesse Marsch vor dem WM-Sechzehntelfinale gegen Südafrika. Doch so richtig glauben will ihm das niemand.

17:13 Uhr - Julian Nagelsmann und die deutsche Nationalmannschaft haben das Abschlusstraining vor dem WM-Spiel gegen Paraguay ohne Personalsorgen absolviert. Der Bundestrainer begrüßte zur Einheit im Camp in Winston-Salem am Sonntagvormittag (Ortszeit) alle 25 verbliebenen Kaderspieler plus Trainingstorhüter Jonas Urbig.
Am amerikanischen Nachmittag fliegt das Team nach Boston und bezieht im Hotel "Marriott Boston Quincy" Quartier für das Sechzehntelfinale am Montag (22.30 Uhr MESZ/ZDF, MagentaTV und Flashscore-Audioreportage) im Stadion der New England Patriots in Foxborough. In der deutschen Nacht stellen sich Nagelsmann und Kai Havertz am Spielort zuvor den Fragen der Presse.
Nach der Niederlage zum Gruppenabschluss gegen Ecuador (1:2) ist es um die Nationalmannschaft unruhiger geworden. "Wir müssen einfach mit dem nötigen Selbstvertrauen aufdribbeln", betonte Nagelsmann. Das DFB-Team spielt in Foxborough in seinen weißen Heimtrikots.
16:52 Uhr - Staatspräsident Lee Jae Myung hat sich für Südkoreas Vorrunden-Aus bei seinem Volk entschuldigt und tiefgreifende Konsequenzen angekündigt. "Ich entschuldige mich zutiefst bei der Öffentlichkeit für die große Enttäuschung, die durch dieses inakzeptable Ergebnis verursacht wurde. Wir werden zügig daran gehen, die Sportverwaltung zu reformieren, damit sich so etwas niemals wieder ereignet", schrieb Lee in einem Beitrag auf X.
Der Unmut des Staatsoberhauptes aufgrund der unerwarteten 0:1-Pleite des Teams um Gladbachs Bundesliga-Profi Jens Castrop im entscheidenden Gruppenmatch gegen Südafrika richtete sich offenkundig gegen Nationaltrainer Myung-bo Hong und die sportliche Führung der Asiaten: "Wenn Loyalität und Fraktionismus höher bewertet werden als Kompetenz und inkompetente Personen in Führungspositionen berufen werden, ist das Ergebnis so gut wie vorprogrammiert."
Hong steht besonders wegen seines Verzichts auf Stürmerstar Heung-Min Son in der Startelf gegen Südafrika in der Kritik. Dass der Ex-Nationalspieler weiter im Amt bleiben kann, gilt als unwahrscheinlich. Südkoreas dritter Platz nach nur einem Sieg (2:1 gegen Tschechien) sowie einem weiteren 0:1 gegen Mexiko reichte nicht zum Einzug ins Sechzehntelfinale. Im Turnierverlauf hatte ein Streit zwischen dem Team und den Medien die Atmosphäre beim WM-Halbfinalisten von 2002 nachhaltig eingetrübt.
16:28 Uhr - 72 der insgesamt 104 Partien sind absolviert, und vor allem die Superstars dieser Weltmeisterschaft haben fast ohne Ausnahme überzeugt. Unser Kollege Tolga Akdeniz hat daher eine Elf der Gruppenphase zusammengestellt, in der sich trotzdem auch einige überraschende Namen befinden.

15:54 Uhr - Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel hat vor dem Sechzehntelfinale am 1. Juli gegen die DR Kongo Spekulationen über mangelnde Nervenstärke seines Teams zurückgewiesen. Obwohl die "Three Lions" nach einer makellosen Qualifikation in der Gruppenphase (4:2 gegen Kroatien, 0:0 gegen Ghana, 2:0 gegen Panama) spielerisch noch Luft nach oben ließen, steht der Gruppensieg in Gruppe L fest.
"Diese Spieler sind große Momente gewohnt – sie spielen bis zum Schluss in der Champions League und Europa League. Sie wissen, worauf es ankommt. Wir werden uns steigern. Je größer die Spiele werden, desto größer werden auch wir auftreten. Es ist kein Problem, in ein solches Turnier hineinzuwachsen. Wir haben großes Vertrauen und glauben aneinander. Wichtig ist, dass wir weiter an das glauben, was wir beeinflussen und verbessern können. Das Allerwichtigste ist, keine Angst zu haben und mutig zu sein."
14:32 Uhr - Nach dem sensationellen erstmaligen Einzug der DR Kongo in die K.-o.-Runde zeigte sich Nationaltrainer Sébastien Desabre begeistert von der Moral und der neuen Offensivkraft seines Teams. "Wir sind eine Mannschaft, die weiß, wie man nach einem Gegentor reagiert; wir kämpfen immer weiter mit Entschlossenheit", lobte Desabre seine Spieler nach dem umjubelten Comeback.
Der Coach hatte durch eine clevere Rotation frische Kräfte gebracht, was sich auszahlte: "Wir waren heute etwas offensiver, und ich freue mich, dass alle sehen konnten, dass wir in der Lage sind, Tore zu erzielen. Das ist großartig." Im anstehenden historischen Duell gegen England setzt Desabre nun auch auf die Auslandserfahrung seiner Profis: "Wir haben ein paar Spieler im Kader, die bei Vereinen in der englischen Liga spielen, sie werden uns helfen."
14:01 Uhr - Ghanas Nationaltrainer Carlos Queiroz (73) hat nach der 1:2-Niederlage gegen Kroatien in Philadelphia scharf gegen die FIFA ausgeteilt. Der erfahrene Coach, der bereits seine sechste Weltmeisterschaft erlebt, kritisierte die Aufstockung des Turniers auf 48 Teams scharf. Durch die Masse an Teilnehmern verliere die WM ihren außergewöhnlichen Charakter, und selbst die Qualifikationsspiele würden an Bedeutung verlieren. "Heutzutage regiert das Geld und man nennt es nicht mehr Fußball, sondern 'Moneyball'", so der Portugiese sichtlich frustriert.
12:50 Uhr - Lionel Messi schießt alles kurz und klein, Kylian Mbappé und Ousmane Dembélé verzaubern ganz Frankreich - und dennoch ist ein deutscher Super-Joker für die FIFA der bisher beste Angreifer der Fußball-WM in Amerika. Deniz Undav liegt im "Power Ranking" des Weltverbandes nach dem Vorrunden-Abschluss mit 8,37 von zehn möglichen Punkten vor Messi (Argentinien/8,33) und Mbappé (8,12).
Im neuen FIFA-Platzierungssystem, das auf Datenbasis objektiv die Leistungen bewerten soll, erhalten alle Feldspieler in den Kategorien Offensive, Kreativität und Defensive jeweils einen Wert zwischen 0 und 10 zugeordnet. Bei der Kreativität liegt der französische Bayern-Star Michael Olise (8,02) vorne, in der Defensive Kanadas Derek Cornelius (7,3). Der Algorithmus wurde unter der Leitung des langjährigen Arsenal-Teammanagers Arsène Wenger entwickelt.
Undav (VfB Stuttgart) hat in der Gruppenphase drei Tore erzielt und zwei weitere vorbereitet, gegen die Elfenbeinküste (2:1) war er der Matchwinner. Er benötigte pro Tor 30 Minuten Einsatzzeit, minimal weniger als Messi (33). Torschützenkönig der WM 2022 war Mbappé (8).
11:56 Uhr - Gelungenes Startelfdebüt für Youngster Nico Paz: Beim 3:1-Erfolg Argentiniens gegen Jordanien stand der Shootingstar erstmals von Beginn an auf dem WM-Rasen – ein geschichtsträchtiger Abend, der gleichzeitig den 50. WM-Sieg der Albiceleste markierte. Nach der Partie zeigte sich Paz überwältigt von der Unterstützung der Fans und betonte, wie viel Kraft ihm der enorme Teamgeist im Kader gibt.

"Ich weiß die ganze Unterstützung, die ich bekomme, sehr zu schätzen", so der Como-Legionär. "Wenn sich eine Gruppe abseits des Platzes gut versteht, sieht man das auch auf dem Platz."
11:14 Uhr - WM-Historie geschrieben! Der niederländische Stürmer Brian Brobbey (3 Tore) und der ghanaische Verteidiger Derrick Luckassen (1 Tor beim 2:1 gegen Kroatien) sind das fünfte Brüderpaar der WM-Geschichte, das im selben Turnier getroffen hat – und das erste seit fast 30 Jahren (zuletzt Michael und Brian Laudrup 1998 für Dänemark).
Damit reihen sie sich neben Legenden wie Ottmar und Fritz Walter (Deutschland, 1954) sowie Willy und Rene van de Kerkhof (Niederlande, 1978) ein. Das Besondere: Brobbey und Luckassen sind laut Daten-Dienstleister Opta das allererste Brüderpaar der Historie, das Tore für zwei verschiedene Nationen erzielt hat.
10:00 Uhr - SCHICKSALSSCHLAG - Cody Gakpo zeigt bei der WM bislang ausgezeichnete Leistungen für die Niederlande. Insbesondere beim Kantersieg gegen Schweden überzeugte der 27-jährige Angreifer vom FC Liverpool, zum 5:1-Endstand steuerte er einen Doppelpack und eine Vorlage bei.

Allerdings hat Gakpo nun ein schwerer Schiksalsschlag erlitten. Vor dem K.o.-Spiel gegen Marokko am Mittwoch (3 Uhr/MESZ) hat er öffentlich gemacht, dass das ungeborene Kind seiner Lebenspartnerin verstorben ist. Ende Mai hatte er noch stolz auf Instagram verkündet, dass er zum zweiten Mal Vater wird.
"Das ist eine unglaublich schwere Zeit für unsere Familie", schrieb Gakpo nun in den Sozialen Netzwerken. Der niederländische Fußball-Verband KNVB hat seine volle Unterstützung gesagt. Trotzdem wird der Offensivspieler die Elftal weiterhin mit vollen Kräften unterstützen und im WM-Quartier bleiben.
07:17 Uhr - ÜBERSICHT - Guten Morgen an diesem 18. WM-Tag! Die Gruppenphase ist abgeschlossen, Mit Kanada eröffnet ein Co-Gastgeber heute die K.o.-Runde. Es ist das erste Mal überhaupt bei einer WM, dass ein Sechzehntelfinale ausgespielt wird. Die Mannschaft von Jesse Marsch trifft dabei ab 21 Uhr (MESZ) auf Südafrika, das sich in Gruppe A überraschend den zweiten Platz gesichert hat.
Für beide Teams ist es das erste K.o.-Spiel bei einer WM, der Gewinner trifft im Achtelfinale entweder auf die Niederlande oder Marokko. Co-Gastgeber Kanada muss seine in der Gruppenphase gezeigte Stärke erstmals auf US-Boden beweisen – und hofft dabei auf den zuletzt angeschlagenen Bayern-Star Alphonso Davies, der endlich mitmischen will. Erst einmal trafen beide Länder aufeinander, 2007 gewann Kanada ein Testspiel 2:0.

06:50 Uhr - RÜCKBLICK
Nervenkitzel statt geheimer Absprache: Österreich hat die K.o.-Phase der Weltmeisterschaft 2026 in allerletzter Minute erreicht.

Joker Sasa Kalajdzic sorgte gegen Algerien tief in der Nachspielzeit für den 3:3-Endstand. Weltmeister Argentinien beendet Gruppe J nach einem 3:1-Sieg gegen das letztplatzierte Jordanien auf Platz eins. Lionel Messi trug sich beim Weltmeister erneut in die Torschützenliste ein.
Gute Chancen, aber keine Tore: Superstar Cristiano Ronaldo hat mit Portugal den angestrebten Gruppensieg bei der WM verpasst. Die Mannschaft von Trainer Roberto Martinez kam zum Abschluss der Vorrunde gegen Kolumbien nicht über ein 0:0 hinaus.
Historischer Erfolg für die Demokratische Republik Kongo: Dank einer unwiderstehlichen Aufholjagd sind die Zentralafrikaner erstmals in die K.o.-Runde der Fußball-WM gestürmt.

Das Team um Torjäger Yoane Wissa besiegte Turnierneuling Usbekistan am Samstag in Atlanta zum Abschluss der Gruppenphase mit 3:1 (0:1). Bei der zweiten Teilnahme nach dem Vorrundenaus 1974, damals hieß das Land noch Zaire, stehen die Kongolesen im Sechzehntelfinale.
Luka Modric darf mit Kroatien bei seiner wohl letzten WM erneut auf eine magische Reise in der K.o.-Phase hoffen. Das bislang enttäuschende Team um den 40 Jahre alten Kapitän lieferte mal wieder zu einem ganz wichtigen Zeitpunkt ab und bezwang Ghana im Vorrundenfinale mit 2:1 (1:0).
Damit ziehen die "Vatreni" mit sechs Punkten als Gruppenzweiter ins Sechzehntelfinale ein, dort geht es am 2. Juli in Toronto gegen Portugal.

Rekordmann Harry Kane und Jude Bellingham haben England mit einem Doppelschlag vor der nächsten Nullnummer bewahrt - und Thomas Tuchel den Gruppensieg beschert.
Das lange harmlose Team des deutschen Teammanagers mühte sich gegen Fußball-Zwerg Panama zu einem 2:0 (0:0) und hat damit eine gute Ausgangslage für die heiße WM-Phase. Im Sechzehntelfinale wartet auf England am Mittwoch in Atlanta die Demokratische Republik Kongo, Dritter der Gruppe K.
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