"Dass Italien die Schweiz schlägt, ist wie wenn Hertha BSC Bayern München schlägt", sagte Hanning nach dem entscheidenden 38:31 im italienischen Faenza gegen die hochgehandelten Schweizer und sprach auch angesichts der Hinspiel-Niederlage (29:32) von einem "Sieg der Mentalität. Wir haben uns vor einem Jahr auf den Weg gemacht, dass Mindset zu verändern, Ansprüche zu formulieren und auch danach zu handeln. Jetzt sind wir so weit, dass die Mannschaft es verinnerlicht hat und selbst daran glaubt."
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Schon bei der zurückliegenden EM-Endrunde im Januar in Dänemark war Hanning als einziger deutscher Trainer dabei.
Hanning sieht großes Potenzial
Hanning, der im Alltag als Geschäftsführer von Bundesliga-Topklub Füchse Berlin arbeitet und seit einem Jahr zudem für die Italiener an der Seitenlinie steht, sieht bei seiner Mannschaft "etwas ganz Besonderes, darauf können wir aufbauen. Sie wären beleidigt, wenn ich von großem Klassentreffen reden würde, aber da treffen sich Freunde, um zusammen zu zocken", schwärmte der 58-Jährige: "Wir haben noch so viel Potenzial, dass wir zusammen ausschöpfen können." Für die Italiener ist es nach 1997 und 2025 die dritte WM-Teilnahme.
Hanning, der mit den Italienern in der Qualifikation für die EM 2028 auf die deutsche Mannschaft trifft, fiebert natürlich der Auslosung der WM-Gruppen am 10. Juni in München entgegen. "Oberste Priorität", sagt er, "haben aber jetzt erstmal die Füchse".
