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Drei Startplätze zurück: Strafe für Sainz beim Spanien-GP nach Bottas-Behinderung

Carlos Sainz (M.) bei der Ankunft im Fahrerlager
Carlos Sainz (M.) bei der Ankunft im FahrerlagerURBANANDSPORT / NURPHOTO / NURPHOTO VIA AFP

Carlos Sainz muss seinen Heim-Grand-Prix in Spanien vom 20. und letzten Startplatz aus in Angriff nehmen. Die Rennkommissare verhängten eine Drei-Plätze-Gridstrafe gegen den 32-jährigen Williams-Pilot, weil er Valtteri Bottas (Cadillac) im ersten Qualifying-Abschnitt in den Kurven 6 und 7 behindert hatte.

"Das Team hat den Fahrer von Auto 55 nicht darüber informiert, dass sich Auto 77 auf einer schnellen Runde nähert. Der Fahrer hat daraufhin keine Maßnahmen ergriffen, um Platz zu machen", teilte die FIA mit. Das Urteil der Kommissare war eindeutig: Unnötige Behinderung.

Durch das Urteil rückt das Trio in der Startaufstellung für das 57-Runden-Rennen um je eine Position auf. Es ist eine Premiere: Die Formel 1 trägt damit ihr erstes Rennen überhaupt auf dem neuen Stadtkurs Madring aus.

Norris bei Madrid-Premiere auf der Pole

Für Sainz setzt sich damit eine bislang enttäuschende Saison fort. Der vierfache Grand-Prix-Sieger und ehemalige Ferrari-Pilot rangiert mit mageren sechs Punkten nur auf Platz 16 der Fahrerwertung. Auch Williams hinkt den Erwartungen hinterher und belegt im Feld der elf Teams derzeit lediglich den neunten Rang in der Konstrukteurswertung.

Ganz an der Spitze sicherte sich Weltmeister Lando Norris im McLaren die Pole-Position. In einer spektakulären Schlussminute fing er Mercedes-Verfolger Kimi Antonelli um die Hauchdünne Winzigkeit von 0,011 Sekunden ab.