Fahrer wie Colapinto "verdienen es nicht, in der Formel 1 zu sein. Wenn man bei einem Restart so einen Unfall verursacht, ja, dann sollte man mindestens für ein Rennen gesperrt werden." Im Anschluss an eine Safety-Car-Phase hatte Colapinto sich in der ersten Kurve des schnellen Stadtkurses verbremst, damit seinen Teamkollegen Pierre Gasly und dann auch Norris erwischt.
Geteilte Reaktionen der Kollegen
Die Rennleitung verhängte später eine 10-Sekunden-Strafe. Da Colapinto aber nicht mehr im Rennen war, wird die Sanktion umgewandelt: Am 4. Oktober (9.00 Uhr MESZ/Sky) in Malaysia wird er um fünf Startplätze zurückversetzt.
Für Norris nicht genug, auch mit Blick auf die Folgen, die über das Rennergebnis hinausgehen. "Es ist einfach verantwortungslos von solchen Leuten", sagte der Engländer: "Das kostet ja eine Menge Geld. Die Teile meines Autos liegen jetzt im Müll, deshalb sollte man für so eine Fahrweise einfach gesperrt werden."
Andere Piloten wollten allerdings nicht einstimmen. Rennsieger George Russell etwa fand Norris' Forderung "zu hart. Bei einem Safety-Car-Restart mit kalten Reifen kann ein sehr kleiner Fehler große Folgen haben", sagte der Mercedes-Pilot: "Und für mich sah das nach so einer Situation aus." Ganz ähnlich sah es Red-Bull-Pilot Max Verstappen.
