Die Verbandsgremien, die dem Deal zustimmen müssen, kommen erst noch zusammen, um den Weg frei zu machen für den 13. Bundestrainer der deutschen Fußball-Geschichte.
Sein bisheriger Arbeitgeber Red Bull erhält keine Ablöse, dafür aber offenbar eine großzügige Spende im siebenstelligen Bereich.
Der DFB löst seinen Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp angeblich gegen eine Zahlung von einer Million Euro an die Konzern-Stiftung "Wings for Life" ab . Das berichtet die Bild-Zeitung. Der DFB wollte den Vorgang auf Anfrage nicht kommentieren.
Jürgen Klopp hatte beim Brause-Giganten als "Head of Global Soccer" noch einen Vertrag bis 2029.

Bender als Co-Trainer – Mertesacker als Sportchef
Er soll am Freitag in der Frankfurter DFB-Zentrale als Nachfolger von Julian Nagelsmann präsentiert werden, der nach dem Aus im WM-Sechzehntelfinale zurückgetreten war.
Der 59-jährige Klopp erhält einen Vertrag bis zur WM 2030. Als Assistenten sollen ihm laut Medien seine langjährigen Weggefährten Peter Krawietz und Pepijn Lijnders sowie der frühere Nationalspieler Sven Bender dienen.
Außerdem spricht der DFB weiter mit Weltmeister Per Mertesacker über die Nachfolge des zum Jahresende als Geschäftsführer Sport ausscheidenden Andreas Rettig.

Sportdirektor Rudi Völler und Nachwuchschef Hannes Wolf komplettieren das Gespann, das für den Neuaufbau nach dem dritten WM-Debakel in Serie sorgen soll.
