Schweiz sicher weiter – Embolo und Ndoye setzen Algerien K.o.

Ndoye erzielte das 2:0 für die Schweiz
Ndoye erzielte das 2:0 für die SchweizREUTERS/Lee Smith

Souveräner Auftritt: Die Schweiz zieht nach einem höchst verdienten 2:0-Erfolg gegen Algerien ins Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ein. Breel Embolo brachte die Schweizer früh in Führung, Dan Ndoye setzte kurz nach der Halbzeitpause den Schlusspunkt. Der nächste Gegner wird zwischen Kplumbien und Ghana ermittelt.

Wiedersehen mit Petkovic

Erfolgreiches Wiedersehen mit dem Ex: Die Fußball-Nationalmannschaft der Schweiz darf nach einem souveränen Sieg im Duell mit ihrem ehemaligen Trainer Vladimir Petkovic weiter von der besten WM ihrer Geschichte träumen.

Die Mannschaft um Anführer Granit Xhaka gewann ihr Sechzehntelfinale gegen das vom früheren Erfolgscoach trainierte Algerien in Vancouver mit 2:0 (1:0) und kam ihrem groß ausgerufenen Ziel einen deutlichen Schritt näher.

Petkovic und Yakin beim Handshake
Petkovic und Yakin beim HandshakeIMAGN IMAGES via Reuters/Anne-Marie Sorvin

Breel Embolo (10.) und Dan Ndoye (46.) schossen die Mannschaft von Trainer Murat Yakin zum ersten K.o.-Sieg bei einer WM seit dem Zweiten Weltkrieg.

Der Sieg hätte höher ausfallen können, Fabian Rieder vom FC Augsburg verfehlte allerdings das leere Tor (80.). Im Achtelfinale treffen die Schweizer am Dienstag (22Uhr MESZ) auf Kolumbien oder Ghana –  erneut in Vancouver.

Match-Center: Schweiz vs. Algerien

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Petkovic hatte vor der Partie selbstredend im Fokus gestanden. Für ihn sei das Wiedersehen mit der Schweiz natürlich "speziell", sagte er. Von 2014 bis 2021 hatte der heute 62-Jährige die Nati geprägt wie kaum ein anderer Trainer vor ihm.

Es seien "sieben Jahre lang viel Freude und Vergnügen" gewesen, sagte Petkovic: "Aber heute bin ich der Trainer von Algerien."

Und als dieser musste er schnell einen Rückschlag wegstecken. Beim ersten Angriff der Schweizer behauptete sich Jungstar Johan Manzambi im Laufduell mit Aissa Mandi und legte von der Grundlinie zurück auf Embolo, der nur noch einschieben musste. Ein bitter Auftakt für die Algerier, die bis dahin deutlich besser im Spiel waren.

Embolo ermöglichte den Schweizer Blitzstart
Embolo ermöglichte den Schweizer BlitzstartREUTERS/Agustin Marcarian

Die Nordafrikaner hatten sich erst durch das dramatische 3:3 im letzten Gruppenspiel gegen Österreich als letztes Team für die K.o.-Phase qualifiziert. Gegen die favorisierte Schweiz, die ihre Gruppe B mit Co-Gastgeber Kanada gewonnen hatte, hielten sie dennoch gut mit. Was in einem intensiven Spiel fehlte? Klare Torchancen.

Entscheidung unmittelbar nach der Pause

Eine der besseren hatte noch Denis Zakaria (37.), dessen Kopfball nach einem Freistoß von Ruben Vargas nur knapp am Tor vorbeiflog. Auf der Gegenseite vergab Leverkusens Ibrahim Maza kurz vor der Halbzeit (45.+2) aus aussichtsreicher Position die bis dato beste Gelegenheit auf den Ausgleich.

Das sollte sich schnell rächen. Unmittelbar nach Wiederanpfiff war es erneut der erste Schweizer Angriff, der Algerien in Bedrängnis brachte.

Statistiken zum Spiel
Statistiken zum SpielOpta by StatsPerform

An dessen Ende fiel Ndoye der Ball vor die Füße, gegen den Abschluss des 25-Jährigen hatte Algeriens Towart Luca Zidane keine Chance. Mit der komfortablen Führung im Rücken kontrollierte die Schweiz die Partie nun nach Belieben, Algerien brachte offensiv kaum noch etwas zustande.

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