Besonders beeindruckend war der Auftritt von Sinja Kraus. Die Wienerin setzte sich in einem intensiven Match gegen die Deutsche Noma Noha-Akugue mit 7:6, 6:0, 7:5 durch. Vor allem der erste und dritte Satz entwickelten sich zu echten Kraftakten mit langen Ballwechseln und zahlreichen engen Games. Im zweiten Durchgang dominierte die als Nummer zwei gesetzte Österreicherin dagegen klar und ließ ihrer Gegnerin kein einziges Spiel.
Zum Matchcenter: Sinja Kraus - Noma Noha-Akugue
Für Kraus ist der Einzug in die finale Qualifikationsrunde ein besonderer Meilenstein. Noch nie stand die 24-Jährige so nahe an ihrem ersten Hauptbewerb bei den French Open. Nun wartet mit Anna-Lena Friedsam erneut eine deutsche Gegnerin. Die erfahrene ehemalige Top-50-Spielerin gilt zwar als unangenehm, Kraus reist aber mit viel Selbstvertrauen an.
Neumayer und Rodionov souverän
Auch Lukas Neumayer überzeugte in Paris mit einer starken Vorstellung. Der Salzburger ließ dem Spanier Alejandro Moro Cañas beim 6:1, 6:3 kaum eine Chance. Besonders bemerkenswert war die Ruhe und Konsequenz des 23-Jährigen, der seine Chancen effizient nutzte und nur wenige Eigenfehler produzierte. Jetzt bekommt es Neumayer mit dem Portugiesen Jaime Faria zu tun, der als Nummer zehn der Qualifikation gesetzt ist.
Zum Matchcenter: Alejandro Moro Cañas - Lukas Neumayer

Jurij Rodionov zog ebenfalls souverän in die letzte Runde ein. Gegen den Brasilianer Gustavo Heide gewann der Niederösterreicher mit 6:1, 6:4. Während der erste Satz eine klare Angelegenheit war, musste Rodionov im zweiten Durchgang einen kurzen Rückschlag wegstecken, nachdem er ein Break kassiert hatte. Doch der 27-Jährige reagierte stark, holte sich sofort das Rebreak und entschied die Partie schließlich routiniert für sich. Nun wartet mit Borna Gojo ein weiterer harter Gegner.
Zum Matchcenter: Gustavo Heide - Jurij Rodionov
Aus für Schwärzler
Für Joel Schwärzler endete das Turnier dagegen in Quali-Runde zwei. Der erst 20-Jährige hielt gegen den Russen Roman Safiullin gut mit, musste sich aber mit 4:6, 4:6 geschlagen geben. Trotz des Ausscheidens sammelte Schwärzler wertvolle Erfahrung auf Grand-Slam-Niveau.
Zum Matchcenter: Joel Schwärzler - Roman Safiullin
Fix im Hauptbewerb der French Open stehen aus österreichischer Sicht bereits Sebastian Ofner, Anastasia Potapova, Lilli Tagger und Julia Grabher.
