Jürgen Klopp habe "es seit vielen Jahren verdient, diesen Job zu bekommen. Die Erfolge sprechen für ihn", so DFB-Sportdirektor Rudi Völler über seinen künftigen Mitarbeiter.
Klopps langjähriger Weggefährte Hans-Joachim Watzke glaubte, dass die Nationalmannschaft "wieder etwas körperbetonter, intensiver, rustikaler" spielen wird. Man wolle den Gegnern künftig "auch in der 90. Minute, wenn es 1:1 steht, vermitteln, dass wir zurückkommen."
Die Entscheidung für den ehemaligen Cheftrainer von Borussia Dortmund und dem FC Liverpool sei ein Griff "ins höchste Regal", sagte Watzke.

"Er ist fähig, das ganze Land zu vereinen"
Ähnlich sieht es auch der ehemalige DFB-Kapitän Ilkay Gündogan, der unter Klopp beim BVB zu einem internationalen Star reifte: "Wenn es jemanden gibt, der den Job genau jetzt machen sollte, dann ist das wohl Jürgen Klopp. Er ist fähig, das ganze Land wieder zu vereinen, alle wieder für das Fußballspiel zu begeistern, was wir in Deutschland wirklich wieder brauchen."
Gündogans ehemaliger Teamkollege Mario Götze betont, dass Klopp weiß, "wie man mit Menschen umgeht." Auch Rekordnationalspieler Lothar Matthäus ist von den Qualitäten des 59-Jährigen überzeugt: "Er verkörpert den durch ehrliche Arbeit wahr gewordenen Traum vom Aufstieg, hat einen enorm guten Ruf in der Branche und sich weltweit höchste Anerkennung verdient."

Der einstige Bundestrainer Berti Vogts ist davon überzeugt, dass die Verpflichtung von Klopp die ideale Lösung darstellt: "Er hat den Ehrgeiz, etwas zu bewegen, er hat das Fachwissen, um die Mannschaft nach vorn zu bringen, er hat das Feuer, um zu begeistern, er ist ein guter Kommunikator und er hat ein internationales Flair durch seine erfolgreiche Arbeit in Liverpool."

