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"Katastrophaler Einbruch": Pressestimmen zum Großen Preis von Aserbaidschan

Lando Norris war beim Großen Preis von Aserbaidschan in einen Unfall mit Franco Colapinto verwickelt.
Lando Norris war beim Großen Preis von Aserbaidschan in einen Unfall mit Franco Colapinto verwickelt.Eric Alonso / DPPI via AFP

ENGLAND Daily Mail: "George Russell kann den großen Preis am Horizont wieder erahnen – den Weltmeistertitel, nach dem er sich so sehr sehnt. Nun gut, man braucht immer noch ein Fernglas, um ihn klar zu erkennen, aber er ist nicht mehr außer Sichtweite. Es war eine der besten Leistungen in Russells Karriere."

The Guardian: "George Russell macht deutlich, dass er noch längst nicht bereit ist, sanft einzuschlummern. Er hat viel Boden gutzumachen und nicht mehr viele verbleibende Rennen, aber dieser Erfolg war genau die Injektion, die er brauchte, um zumindest in Schlagdistanz des Formel-1-Titels zu bleiben."

The Telegraph: "Russells dominanter Sieg ist zugleich eine Erinnerung daran, wozu er fähig ist, und ein Hinweis darauf, was hätte sein können, wenn er diese Form früher gefunden hätte. Fakt ist, dass er diese Leistung für den Rest der Saison wiederholen muss, um überhaupt noch eine minimale Chance zu haben – es sei denn, Antonelli erlebt einen katastrophalen Einbruch."

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: "Goldene Punkte für Kimi. Antonelli konzentriert sich auf eine saubere und kluge Aufholjagd ohne Risiko. An seinem schwierigsten Rennwochenende des Jahres holt er einen fünften Platz und hält den Abstand auf Russell bei 66 Punkten."

Corriere dello Sport: "Russells Joker. Perfektes Wochenende für den Engländer, das Rennen war reiner Sauerstoff für seine Saison. Aber Kimi hält den Schaden in Grenzen."

Corriere della Sera: "Sicherheit vor allem, das Wichtigste war, das Auto ins Ziel zu bringen. In Monza hatte Antonelli die Welt mit der Aufholjagd des Jahrhunderts verzaubert, in Baku war es kein Tag, um waghalsige Heldentaten zu versuchen. Kimi hatte dort nie das Tempo von Russell. Warum also riskieren? Weltmeisterschaften gewinnt man auch mit Kalkül."

FRANKREICH

L'Equipe: "Perfektes Wochenende für George Russell. Er führte das gesamte Rennen an und drehte auch die schnellste Runde - trotzdem war es kein einfacher, kein kleiner Sieg. Während des nervenaufreibenden Endspurts bewies er, dass seine mentale Stärke nicht bröckelt."

SCHWEIZ

Blick: "So wird man Weltmeister: Für Antonelli geht die mühsame Schadensbegrenzung gut auf. Russell liegt noch 66 Punkte hinter dem Teamkollegen. Fängt mit 66 wirklich ein neues Leben an, wie es vor bald 50 Jahren Udo Jürgens sang?"

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