Vor der ersten von zwei Bergankünften im berühmten Schwalbennest am Freitag, bei der es über den "Normalweg" der ikonischen 21 Kehren hinauf zur Skistation in den Alpen geht, hat Paul Seixas als Vierter mit nur 20 Sekunden Rückstand auf den drittplatzierten Mexikaner Isaac del Toro noch alle Chancen auf eine Podestplatzierung.
Der jüngste Tour-Teilnehmer seit 89 Jahren fährt bislang ein tadelloses Rennen, hat noch keine wirkliche Schwäche gezeigt und sich während der Etappen schlau im Schatten der Favoriten um Tadej Pogacar platziert. "Ich fühle mich gut. Für die dritte Woche läuft es gar nicht schlecht. Ich denke, es wird gut laufen. Wir werden sehen, was passiert", sagte Seixas.
Große Sehnsucht in Frankreich
Seit Romain Bardet vor neun Jahren (Platz drei) hat kein Franzose das Tour-Podium erreicht. Im Jahr 2026 wartet Frankreich noch auf einen Etappensieg, nun hofft die Nation auf Seixas und Alpe d'Huez.

Dort hat zuletzt 2015 Thibaut Pinot, – ein anderer großer Publikumsliebling – für das Tour-Mutterland gesiegt. Dementsprechend groß wird die Euphorie der mehreren Hunderttausend Fans an den Haarnadel-Kurven sein.
Die Historie lehrt, dass Seixas' Befürchtungen durchaus berechtigt sein können: 1999 stürzte der deutlich führende Telekom-Profi Giuseppe Guerini, als sich ihm ein Hobby-Fotograf in den Weg stellte. Den Sieg in Alpe d'Huez holte der Italiener dennoch.
Tour de France 2026
Am 4. Juli beginnt die Tour de France 2026 im spanischen Barcelona. 3.321,2 Kilometer und 22 Tage später – am 26. Juli – kommen die Fahrer der 18 Teams traditionell in Paris an. Bei Flashscore findest du alle Informationen zur berühmtesten Radrundfahrt der Welt.
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