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Schiedsrichter-Skandal: Real Madrid überreicht UEFA Beweismaterial gegen Barcelona

Real-Madrid-Präsident Florentino Perez
Real-Madrid-Präsident Florentino PerezBURAK AKBULUT / ANADOLU VIA AFP

Die UEFA hat am Donnerstagnachmittag bestätigt, dass sie von Real Madrid umfangreiche Unterlagen im sogenannten "Negreira-Fall" erhalten hat. Die Ermittlungen richten sich gegen den FC Barcelona, dem vorgeworfen wird, über mehrere Spielzeiten Zahlungen an den ehemaligen stellvertretenden Vorsitzenden des spanischen Schiedsrichter-Komitees (CTA) José María Enríquez Negreira geleistet zu haben.

Der Fall beschäftigt den spanischen Fußball bereits seit einigen Jahren. Real Madrid, das zuvor gefordert hatte, den Katalanen die betroffenen Titel abzuerkennen, drängt nun auch auf europäischer Ebene auf Konsequenzen. In einer offiziellen Stellungnahme forderte der Verein die UEFA auf, die Vorwürfe lückenlos aufzuklären.

Real will alle rechtlichen Mittel ausschöpfen

"Die von unserem Klub eingereichte Beschwerde umfasst umfangreiche Dokumente und Beweise zu Vorgängen von außerordentlicher Schwere, die die Integrität des Wettbewerbs und das Vertrauen in das Schiedsrichtersystem unmittelbar beeinträchtigen. Real Madrid hält es für unerlässlich, dass die Untersuchung nun mit größtmöglicher Dringlichkeit bis zu ihrem vollständigen Abschluss fortgeführt wird und die zuständigen Gremien angemessene Entscheidungen treffen."

Der Verein kündigte zudem an, weiterhin eng mit der UEFA zusammenzuarbeiten und alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen, um die Vorfälle im Sinne der Integrität, Transparenz und Fairness des europäischen Fußballs aufzuklären.

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